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Landwirt verliert Winterfutter durch Selbstentzündung / Wehren an zwei Tagen im Einsatz

Heulager geht in Flammen auf

Heyen. Vorbeifahrende Autofahrer hatten die brennenden Heuballen in der Feldmark neben der Landstraße L 424 vor Heyen in Richtung Halle als erste bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Kurz darauf heulten die Sirenen in Heyen und Halle und riefen die Brandschützer zum Einsatz.

veröffentlicht am 01.07.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:21 Uhr

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Autor:

Guido Laßmann
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Als die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle eintrafen, stellten sie fest, dass rund 60 Heuballen, die neben einem Silagelagerplatz gelagert waren, Feuer gefangen hatten. Da an der dortigen Stelle die Wasserversorgung schwierig ist, wurden die Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Bodenwerder, Hehlen und Kirchbrak zur Unterstützung angefordert. Im Pendelverkehr wurde das Löschwasser dann herangefahren. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch zwei Landwirte, die mit ihren Traktoren die gelagerten Futterballen auseinander fuhren. Dabei war auch der geschädigte Bauer aus Heyen.

Beamte der Polizeistation Bodenwerder nahmen ihre Ermittlungen zur Brandursache umgehend auf. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Landwirt das Gras am Pfingstwochenende gemäht. Durch Regenfälle war dies während der Trocknungsphase nass geworden. Vermutlich wurde das Heu anschließend zu früh gepresst und hat sich durch Selbsterwärmung entzündet. Hinwiese auf eine andere Brandursache liegen derzeit nicht vor.

Mit Atemschutzgeräten löschten die rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren unter der Einsatzleitung des Heyener Ortsbrandmeister Dietrich Meyer das brennende Winterfutter ab. Neben Ordnungsamtsleiter Udo Krause waren auch Gemeindebrandmeister Andreas Damrau als Einsatzbeobachter anwesend.

Am nächsten Morgen mussten erneut die Feuerwehren Heyen und Halle ausrücken, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Der entstanden Schaden für den Landwirt lässt sich derzeit noch nicht beziffern.



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