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Hesper Loch: DSL kommt auf jeden Fall

Hespe (jl). Der größte Teil des Hesper DSL-Lochs -der Vorwahlbereich 05721 - soll bis Mitte dieses Jahres verschwunden sein. Diese Zusage hat gestern Torsten Bursee, der Leiter der Telekom Produktionsplanung Nordwest auf Anfrage bestätigt. Bursee hat ferner angekündigt, dass in Kürze auch die Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Vorwahlbereiche 05722 und 05724 vorliegen werden.

veröffentlicht am 09.01.2008 um 00:00 Uhr

Laut Bursee konzentriert sich die Aktivität der Telekom zunächst auf den Bereich Hespe. Für die dortigen Anschlüsse mit Stadthäger Vorwahl schätzt die Telekom das DSL-Anschlusspotenzial als sehr hoch ein, so dass dieses für das Unternehmen wirtschaftlich sei. 569 Anschlüsse mit 05721 gibt es in der Gemeinde. Bursee schätzt, dass 150 000 bis 200 000 Euro nötig sein werden, um die DSL-Technik schalten zu können. Größter Kostenfaktor sei das Verlegen der Leitungen. Auf einen Starttermin will der Telekom-Mann sich nicht festlegen lassen, weil die nötige Elektronik nicht aus dem eigenen Haus kommt, sondern von einer Fremdfirma entwickelt wird. In Auftrag gegeben ist eine Dämpfungstechnik, die verhindern soll, dass die DSL-Signale die Anschlüsse anderer Telefonanbieter beeinträchtigen. Auf die Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Vorwahlbereiche 05722 und 05724 warten die Bürgerinitiative in Hespe und vor allem auch die Samtgemeinde. Dort steht zur Entscheidung an, ob es möglicherweise einen kommunalen Investitionszuschuss geben könnte, falls das Schließen der beiden kleineren DSL-Löcher für die Telekom zu unwirtschaftlich erscheint. Dieses Problem soll bei den bevorstehenden Haushaltsberatungen erörtert werden. Zur Debatte steht auch DSL per Funk. Die Telekom könne nicht auf einen Schlag alle DSL-Schwächen und -Lücken in der Samtgemeinde ausmerzen, so Bursee. Der Orientierungspunkt sei nicht der Vorwahlbereich, sondern das jeweilige örtliche Netz. Da gebe es von Gemeinde zu Gemeinde große Unterschiede, entsprechend unterschiedlich sei der nötige Aufwand. DSL-Verträge können nach Angaben des Sprecher erst abgeschlossen werden, wenn die Leitungen geschaltet sind. Auskünfte bekommen Interessierte bereits jetzt im "T-Punkt" am Stadthäger Marktplatz.

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