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Hamelner Polizeihundverein nahm an zwei Tagen Prüfungen von 20 Teilnehmern ab

Herbstprüfung mit vielen Teilnehmern

Hameln. Anfang November wurde im Polizeihundverein von 1920 die Herbstprüfung in der internationalen Gebrauchshundprüfung / IPO I, II, III, die Begleithundprüfung und der Verhaltenstest (BH-VT), die Fährtenprüfung (F Pr II u. III), die Fährtenhundprüfung (F Pr II) und die Schutzhundprüfung (S Pr II) ausgerichtet.

veröffentlicht am 27.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:16 Uhr

Vom PHV Hameln waren 20 Hundeführer gemeldet und zwei Gaststarter. Aufgrund der starken Beteiligung wurde die Prüfung auf zwei Tage verteilt. Samstagnachmittag ging es erst mal ins Fährtengelände. Thomas Glatz, in seiner Eigenschaft als Fährtenleger und der Leistungsrichter Karl-Heinz Werner waren vormittags bemüht, neun Fährten zu treten – das waren mal so eben 9800 Schritte zu bestimmen. Hier geht noch mal ein Dank an die Landwirte, die dem Verein so viel Gelände für die insgesamt 8 Kilometer Fährte zur Verfügung stellten. Nachdem diese neun Fährten abgesucht waren, blieben noch vier Hundeführer über, die dann ihre Fährte selber legen durften. Dieser erste Prüfungstag endete nicht für alle 13 Fährtenprüflinge gut, einige Hunde nahmen die Spur leider nicht auf.

Am Sonntag ging es weiter. Morgens um 8.30 Uhr trafen sich alle wieder auf dem Gelände des PHV Hameln. Dieser Tag war sehr kompakt, gingen noch mal 15 Hundeführer an den Start. Los ging es mit der BH-VT-Prüfung, hierbei wird der Hund im Gehorsam nach einem Laufschema in der Leinenführigkeit und in Freifolge geführt. Dann folgte die Unterordnung in IPO I, II, III. Vor der wohlverdienten Mittagspause ging es außerdem noch für zwei Starter der Fährtenhundprüfung ins Gelände. Frisch gestärkt stellten sich nach der Mittagspause die BH-Prüflinge dem Verkehrsteil, sprich die Konfrontation mit Joggern, Radfahren und Pkw. Immer wieder hört man von Konflikten zwischen Hundehaltern und Joggern oder Radfahrern. Der Hund sollte sich neutral verhalten. Diese gestellten Konfrontationen haben alle angetretenen Hundeführer und vor allem ihre Vierbeiner zur Zufriedenheit des Leistungsrichters bewältigt.

Den Abschluss der Herbstprüfung bildete der Schutzdienst der IPO I, II und III. Hier geht es um die richtige Balance zwischen Gehorsam und Trieb des Hundes. Schließlich sollte der Hund auf Kommando, auch aus der Entfernung, den Ärmel des Helfers wieder freigeben, in den er vor dem Stellen gebissen hat. Leider haben hier bei zwei der sieben Hunde-Mensch-Teams die Nerven versagt.

Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich Thomas Glatz als Prüfungsleiter bei den Hundeführern, dem Leistungsrichter für den reibungslosen Ablauf und vor allem bei Familie Ziesener und ihren fleißigen Helfern in der Küche, die für das leibliche Wohl gesorgt hatten. Leistungsrichter Karl-Heinz Werner lobte sowohl das große Teilnehmerfeld als auch den guten Ausbildungsstand und Thomas Glatz überreichte jedem erfolgreichen Teilnehmer der Herbstprüfung seinen Pokal.

Die BH-Prüfung haben bestanden: Yvonne Höhne mit Horus, Ingrid Frank mit Eva, Freja Aleit Böger mit Fredo, Michael Copei mit Baffy, Klaus Jäckel mit Gismo und Karin Küster mit Lina.

Erfolgreich in der F Pr II war Dirk Koch mit Luke (76 Punkte), in F Pr III Jens Weinert mit Kjeld (71 Punkte) und Susanne Köhls mit Hexe (78 Punkte).

In IPO I war Angelika Menges mit Frodo (253 Punkte) erfolgreich, in IPO II Bernd Lauk mit Bandobras (260 Punkte) und in IPO III Andrea Nay mit Kito (253 Punkte).

Die FH II bestanden Marion Stone mit Amax (70 Punkte), Dorothee Thomsen vom PHV Minden-Meißen mit Xiaomei (78 Punkte) und Dorita Rohde vom PHSV Schaumburg-Lippe mit Xalana (99 und 100 Punkte, zweimal angetreten).



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