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Erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen / Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung

Hemmendorfer Schützen machen weiter

HEMMENDORF. Letztes Jahr haben die Hemmendorfer Schützen ihr Schützenhaus verloren.

veröffentlicht am 23.03.2017 um 00:00 Uhr

Das Haus wurde verkauft und der Mietvertrag für den Verein nicht verlängert. Nachdem die Schützen das Haus ausgeräumt hatten, ging es für den Verein aber weiter. So wurden zwar das vereinsinterne Schießen in Hemmendorf mangels Schießstand nicht mehr durchgeführt, aber weiterhin an Wettkämpfen im Unterkreis erfolgreich teilgenommen. Etwa 20 Schützen sind nach wie vor aktiv im Schießsport und trainieren in Ockensen oder Wallensen. Da das Schützenhaus vom Verein nicht mehr unterhalten werden muss, konnten die Mitgliedsbeiträge angepasst werden und durch Entscheidung der Mitgliederversammlung jetzt von 30 auf 12 Euro im Jahr gesenkt werden. In Hemmendorf selber werden noch Veranstaltungen wie das Schnitzelbrutzeln oder das Skat- und Rommé-Turnier zur Steigerung der Gemeinschaft durchgeführt.

Der Verein will nun von Jahr zu Jahr sehen, ob sich der Aufwand für einen Schützenverein noch lohnt und ob der Betrieb und damit der Verein aufrechterhalten werden kann. Einer Satzungsänderung stimmten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung einstimmig zu.

Wenn der Verein in den nächsten Jahren einmal aufgelöst werden sollte, kommt das restliche Vereinsvermögen des Schützenvereins dem Ort Hemmendorf und nicht wie 1954 bei der Vereinsgründung noch gewollt, dem DRK Hameln-Pyrmont zugute. Noch genießen die Vereinsmitglieder aber die gute Gemeinschaft. Vereinsvorsitzender Torsten Gottschalk lobte das Engagement und die Aktivitäten seiner Mitglieder. So wurde mit großem Aufwand zusammen das Schützenhaus ausgeräumt und auch die weiteren Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Abgesagt wurde mangels Beteiligung nur die Grünkohlwanderung, die aber in diesem Jahr wieder eingeplant ist.

Diesmal gab es bei der Jahreshauptversammlung zwar keine Wahlen, dafür wurde es aber feierlich bei den Ehrungen. Gottschalk dankte Otto Hesse und Nina Senne für 15 Jahre, Wolfgang Senne und Regina Klages für 40 Jahre sowie Rolf Henke für 50 Jahre Mitgliedschaft. Die Ehrungen für die abwesenden Werner Bartels, Elisabeth Adolph und Friedrich Lücke (alle 50 Jahre) werden vom Vorstand nachgeholt.GÖK



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