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Helmhold: Land soll Sozialfonds einrichten

Landkreis (rd). Die heimische Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen, Ursula Helmhold, hat sich "für die Einführung einer Kindergrundsicherung" und damit für eine deutliche Anhebung der Sozialhilfe-Regelsätze ausgesprochen. "Die jetzige Bemessungsgrundlage für Kinder in Familien, die Hartz IV beziehen, ist lebensbedrohlich niedrig", sagte die Grünen-Politikerin in Hannover.

veröffentlicht am 04.09.2007 um 00:00 Uhr

Gerade zu Beginn des Schuljahres zeige sich, dass arme Familien mit der Bezahlung der nötigen Anschaffungen überfordert sind, so Helmhold. Am Beispiel eines Schaumburger Gymnasiums rechnet sie vor, dass die Kosten für Schulbuchausleihe und sonstige erforderliche Materialien bis zu 159 Euro betragen. Bei einem Regelsatz für Kinder bis zu 14 Jahren in Höhe von 207 Euro gerieten Familien da in arge Schwierigkeiten. Auch der Tagessatz für das Essen und Trinken sei realitätsfern: "Mit 2,55 Euro pro Tag kann man einen Heranwachsenden nicht ernähren", sagte Helmhold. Wenn häufig schon das Schulmittagessen 2,50 koste, würden arme Kinder aus diesem Grund von der Ganztagsschule abgemeldet. Helmhold erneuerte die Forderung der Grünen nach einem Sozialfonds des Landes, aus dem bedürftige Kinder und Jugendliche an den Schulen unterstützt werden könnten.



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