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Hellmann will Personalstelle für Wirtschaftsförderer

Stadthagen (ssr). Der Stadthäger SPD-Bürgermeisterkandidat Bernd Hellmann sieht die Schaffung einer Personalstelle für einen Wirtschaftsförderer in der Stadtverwaltung als erforderlich an. Nach seinen Vorstellungen soll die auf fünf Jahre befristete Stelle frei ausgeschrieben werden.

veröffentlicht am 22.07.2006 um 00:00 Uhr

"Wir müssen der Wirtschaftsförderung ein Gesicht geben." Unter dieses Motto stellte Hellmann seinen "mit dem SPD-Stadtverband abgestimmten" Vorschlag. In erster Verantwortung für die Wirtschaftsförderung müsse klar der Bürgermeister selber stehen, stellte Hellmann dazu klar. Direkt zugeordnet müsse es aber im Sinne des Slogans einen hauptamtlichen Fachmann in der Verwaltung geben, "der sich nur auf diese Aufgabe konzentriert und der die Sprache der Wirtschaft spricht", so der SPD-Kandidat. Hintergrund ist aus der Sicht Hellmanns, dass "wir bisher teuren Sachverstandüber Gutachten, Beratung, Expertisen und Ähnliches eingekauft haben, aber in der Umsetzung der Ansiedlung von Unternehmen und damit der Schaffung neuer Arbeitsplätze nicht wirklich entscheidend weitergekommen sind". Entscheidend für Abhilfe sorgen könne ein hauptamtlicher Wirtschaftsförderer als ein zentraler Ansprechpartner. Dieser solle als "Kümmerer" Projekte begleiten, vielfältige Kontakte pflegen und knüpfen, aber auch Konzepte - etwa beim Thema Tourismus - entwickeln. Der Wirtschaftsförderer könne die in den diversen Ämtern der Stadtverwaltung vorhandenen Kompetenzen in diesem Bereich sinvoll bündeln. Hellmann erachtet es als wichtig, dass die Stadt sich bei Einrichtung ei ner solchen Stelle eng mit dem Stadtmarketing abstimmt.

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