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VA diskutiertüber Straßenbeleuchtung

Hell in der Stadt, dunkel im Dorf: Wann brennt's wo?

Rinteln (crs). Wie hell ist es nachts in der Innenstadt - und wie dunkel auf den Dörfern? Das ist heute Abend Thema im Verwaltungsausschuss (VA), der sich mit einer Angleichung von Schaltzeiten und Brenndauer der Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen an die Regelungen in der Kernstadt befasst. Dabei geht es auch um den Vorschlag des FDP-Ratsherrn Paul-Egon Mense, eine individuelle Schaltbarkeit der Laternen per SMS zu ermöglichen.

veröffentlicht am 06.09.2007 um 00:00 Uhr

Zurzeit wird die Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen um 5.30 Uhr morgens ein- und um Mitternacht ausgeschaltet. In der Kernstadt plus Industriegebiet Süd sowie in Steinbergen brennt das Licht rund um die Uhr, wobei die Beleuchtung zwischen 20 Uhr abends und 6.30 Uhr morgens durch das Ausschalten jeder zweiten Lampe reduziert wird. Sonderregelungen gibt es außer für Steinbergen auch für Möllenbeck und Deckbergen, wo die Lampen an den Bundesstraßen und den direkt davon abgehenden Nebenstraßen durchgehend brennen. Eine einheitliche Beleuchtung in ganz Rinteln würde Mehrkosten von 37 000 Euro verursachen, ein kostenneutrales Konzept eine parallele Reduzierung der Beleuchtung in der Kernstadt bedeuten. Gegen diese Lösung wehrt sich WGS-Ratsherr Gert Armin Neuhäuser: "Straßenbeleuchtung ist eine Frage der Sicherheit für ältere Menschen und Geschäfte", warnt er vor einer Verringerung der Brenndauer in der Innenstadt. Richtig in die Tasche greifen müsste die Stadt für die Möglichkeit, die Einschaltung der Straßenlaternen per Handy anzubieten: Die Stadtwerke rechnen von durchschnittlichen Kosten von 3000 Euro pro Straßenzug allein für die nötige Installation der Technik. Hinzu kommt der schnellere Verschleiß durch das häufigere Einschalten.



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