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Ausschuss entscheidet sich für "kleine Lösung" für Buchholz

Heizlüfter für die Feuerwehr - damit Einsatzkleidung trocknet

Buchholz/Eilsen (tw). Die Buchholzer Blauröcke werden ein Gerät zum Trocknen ihrer Einsatzkleidung im Feuerwehrhaus erhalten, den Auftrag erhält die Firma Winkelhake (Ahnsen) als günstigster Anbieter. Diese einstimmige Empfehlung hat der Eilser Bauausschuss unter Regie von Heinz Grabbe (SPD) bei seiner jüngsten Zusammenkunft im Rathaus der Samtgemeinde gegeben.

veröffentlicht am 27.06.2007 um 00:00 Uhr

Die Wehr bekommt allerdings nicht, wie zuvor fast schon beschlossen, (nur) einen Industrie-Heizlüfter, sondern ein Kombi-Gerät, welches die Feuchtigkeit gleichzeitig aus dem Gebäude transportiert. Den entsprechenden Hinweis hatte der Stadthäger Planer Hermann Göbel auf eine Frage von Eilsens Bürgermeister Bernd Schönemann gegeben: Göbel war bei der Zusammenkunft zugegen, weil er kurz zuvor die Pläne für den Bau des Kindergartens vorgestellt hatte. Hintergrund: Weil das Feuerwehrhaus in Buchholz keine "vernünftige" Heizung hat - nur Unterrichtsraum und Küche werden über ein Elektrogerät mit Wärme versorgt - sinkt die Temperatur im Inneren im Winter unter die von der Feuerwehr-Unfallkasse als Mindestwert vorgeschriebenen sieben Grad Celsius. Mit der Folge, dass nasse oder feuchte Einsatzkleidung nicht mehr trocknet. Möglich sind zwei Lösungen für das Feuerwehrhaus, eine "kleine" und eine "große". Die kleine Lösung besteht im Einbau eines mit Strom betriebenen Luftheizers an der Hallendecke. Dafür hatte die Samtgemeinde drei Angebote erhalten, deren günstigstes die Ahnser Firma Winkelhake mit 1329 Euro für einen 9 Kw-Industrie-Heizlüfter mit Wandhalterung, aber ohne Fernbedienung abgegeben hatte. Die große Lösung erfordert den Einbau eines (Brennwert-)Kessels, einen Gas-Hausanschluss, den Einbau von Heizkörpern und das Verlegen von Gas- und Wasserleitungen. Für dieses Paket lag dem Ausschuss das Angebot einer Firma aus Rinteln über 9227 Euro vor, zusätzlich müsste die Samtgemeinde 1231 Eurofür das Einrichten des Gas-Hauptanschlussesan die Stadtwerke Schaumburg-Lippe zahlen. Im Haushaltsplan 2007 indes ist weder Geld für die eine noch für die andere Lösung vorgesehen. Am wenigsten "weh" tut da das Sparmodell - ergänzt um einen Raumtrockner mit Hydrostat, der nach Dafürhalten Göbels nochmals um die 700 Euro kosten wird.



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