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Ob mit Holz, Heizglas oder Solar: Für jeden Hausbesitzer und unterschiedliche Bedürfnisse gibt’s das passende

Heizen mit System: Welches darf’s denn für Sie sein?

Die Temperaturen Anfang der Woche und der Frost auf den Autos haben gezeigt: Es wird Winter. Da ist es nur selbstverständlich, dass wir es drinnen schön warm haben möchte. Heizen ist also die Devise, doch wie geht’s am besten, effektivsten und günstigsten? Hier ein Überblick über verschiedene Formen des Heizens.

veröffentlicht am 23.10.2009 um 10:47 Uhr

Im Winter ist’s draußen kalt, da soll’s drinnen schö

Heizen mit Holz

Als natürlich nachwachsender Rohstoff wird Holz seit Menschengedenken zum Heizen verwandt. Angesichts knapper werdender fossiler Brennstoffe, deren Preise zudem starken Schwankungen unterliegen, ist es heute als Brennstoff wieder besonders interessant geworden. Inzwischen wurden Biomasse-Heizanlagen entwickelt, die keinen Komfort vermissen lassen. Die technische Finesse moderner Sturzbrandkessel zeigt sich im Detail. Musste man bisher mindestens einmal täglich Holz nachlegen, kann man heute beruhigt für ein paar Tage wegfahren und das Haus kühlt trotzdem nicht aus. Ist das Holz abgebrannt und wurde die Wärme aus dem Pufferspeicher verbraucht, schaltet sich auf Wunsch der Öl- oder Gasbrenner automatisch dazu und versorgt das Haus mit Wärme.

Heizen durch Glas

Eine effektive Lösung sind beheizbare Verglasungen, die zugleich Ansprüche an Ästhetik und Energieeffizienz erfüllen und dem Wintergarten auf angenehme Weise Wärme zuführen. Die Heizwirkung kommt durch eine leitende Metallschicht auf dem Glas zustande. Diese liegt geschützt im Scheibenzwischenraum eines Isolierglases und sorgt durch warme Fensterflächen für angenehme Innenraumtemperaturen.

Die Verglasung ist zudem immer als Sicherheitsglas ausgeführt und schützt daher vor Glasbruch. Eine zusätzliche Variante ist Heizglas mit Jalousien im Scheibenzwischenraum. Die Jalousien sind auf diese Weise vor der Witterung geschützt und wartungsfrei.

Ebenso elegant wie wirkungsvoll sind gläserne Heizkörper. Dieser kommt ohne sichtbare Heizdrähte oder störendes Zubehör aus. Es genügt eine Steckdose, um ihn in Betrieb zu nehmen. Mit Hilfe eines Funk-Thermostats wird der gläserne Heizkörper automatisch geregelt und passt sich optimal an die Bedürfnisse der Bewohner an. Und das nicht nur im Wintergarten, sondern auch im Büro oder Bad.

Heizen mit Solar

Bei Verbrauchern besonders beliebt sind solare Komplettsysteme. Sie bestehen aus Sonnenkollektoren, Steuerungszentrale, Luftwärmepumpe und Wärmespeichern. Allein die Sonnenkollektoren decken den Energiebedarf für Warmwasser und Heizung eines Hauses bis zu 40 Prozent ab, im Neubau bis zu 50 Prozent. Wenn die Sonnenstrahlung nicht ausreicht und die Kollektoren zu wenig Wärme erzeugen, wird die innovative Luftwärmepumpe aktiv. Bis minus 25 Grad Celsius entzieht sie der Luft die benötigte Wärme. Doch als größte Innovation des Systems gilt nach wie vor der Hybrid-Kollektor, der Solarstrom und Solarwärme in einem Kollektor erzeugt.



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