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SV Nienstädt beim Spitzenreiter SF Anderten in Bestbesetzung

Heißer Tanz am Eisteichweg

Bezirksoberliga (jö). Nienstädts Spielertrainer Torben Brandt hatte letzten Sonntag Gelegenheit, sich das Spitzenspiel zwischen Heeßel und Anderten anzuschauen. Was er sah, dürfte ihn beunruhigt haben. Die Sportfreunde Anderten verteidigten mit einem 1:1 erfolgreich ihre Tabellenführung und spielten obendrein auf höchstem Niveau.

veröffentlicht am 13.10.2006 um 00:00 Uhr

Jan Stenanek hat seine RotSperre abgebrummt. Foto: ph

Nienstädt muss am Sonntag auf der Sportanlage am Eisteichweg beim Spitzenreiter antreten. "Eine Chance haben wir nur, wenn wir heiß sind, uns nicht in Zweikämpfen aufreiben und zügig über die Außenbahnen kommen", meint Torben Brandt. Er hat beobachtet, dass Anderten mit robusten Spielern ausgestattet ist und will deshalb den Duellen aus dem Wege gehen. Der Spitzenreiter zog im Sommer starke neue Spieler an Land. Björn Axmann und Benjamin Holze spielten mit dem SC Langenhagen in der Oberliga. Axmann verdiente sogar schon mal beim SC Freiburg mit dem Fußball sein Geld. Auch Julian Häusler gehört mit seinem Niveau eigentlich nicht in die Bezirksoberliga. Mit dem Lehrter Neuzugang Michael Toboll verpflichtete Anderten außerdem einen bereits sehr erfolgreichen Torjäger. Er traf acht Mal und machte auch in Heeßel das Tor des Tabellenführers. Anderten spielt keinen spektakulären Fußball, ist aber stark in der Balleroberung. Die Manndecker nehmen nicht groß am Spielaufbau teil, sondern konzentrieren sich völlig auf ihre Defensivaufgaben. Nienstädt spielt am Sonntag auf jeden Fall in Bestbesetzung, denn Torben Brandt steht vor der seltenen Situation, dass alle Spieler einsatzbereit sind. Auch Rotsünder Jan Stepanek und der zuletzt verhinderte Christian Schütz stehen wieder zur Verfügung. Torben Brandt ist damit wieder für offensivere Aufgaben einsetzbar. Auch Attila Boyraz wird wahrscheinlich wieder ins Mittelfeld zurückkehren. Neben der vollen Personalstärke gibt es für Nienstädt ein weiteres gutes Omen: Anderten wurde in der letzten Saison Meister, doch Nienstädt blieb gegen den Titelträger ungeschlagen. Beide Spiele endeten mit einem Unentschieden.

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