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5. Osterrocknacht auf dem Kronenwerk-Gelände / Fünf Bands und ein Osterfeuer heizen ein

Heißer Rock trotzt kaltem Schneeregen

Bückeburg (mig). Heißer Rock gegen kalten Schneeregen: trotz Minusgraden und Schneefall sind am Sonnabend wieder etliche hundert Besucher zur 5. Osterrocknacht auf das Kronenwerk-Gelände gepilgert. Mit schweren Gitarrenriffs und einem heißen Tanz ums Osterfeuer heizten fünf Bands richtig ein.

veröffentlicht am 25.03.2008 um 00:00 Uhr

Bei den "Bad Nenndorf Boys" war Stage-Diving angesagt. Foto: mig

Das für seine musikalische Bandbreite bekannte Open-Air lockte auch diesmal wieder Besucher aus weitem Umkreis an. "Das ist einfach genial hier", meinte die 18-jährige Suse, die gemeinsam mit ihrem Freund aus Dresden angereist war. Das Pärchen besuchte einige Freunde und ließ es sich nicht nehmen, auf dem Kronenwerk-Gelände vorbeizuschauen. "Toll finde ich auch den Ort, an dem das hier stattfindet. Hoffentlich hält United Noise noch lange durch." Die Musiker-Initiative restauriert und vermietet seit Jahren Proberäume an Musikgruppen und richtet Konzerte aus. Hier entsteht ein Kulturzentrum für Jung und Alt. Das sich das weitläufige Geländes gut für Musik-Veranstaltungen mit großem Besucherandrang eignet, wurde auch am Oster-Wochenende deutlich. Obwohl die Bühne nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt liegt, bekommen die Anwohner kaum etwas mit. Erst wenn man zwischen den Industriebauten steht, wird es richtig laut. Etwas auf die Ohren gaben fünf angesagte Bands aus dem Um-, aber auch aus dem Ausland. "Uns ist es diesmal gelungen, die sehr erfolgreichen Tribute to Nothing hierher zu bekommen", freute sich Björn Harms ("United Noise"). Die Jungs aus England eröffneten hier ihre zweiwöchige Deutschland-Tour. Viel Zuspruch erhielten "Television Timeout" um Oliver Werner und Björn Harms. Ein Highlight waren neben den "B-City Hookz" aus Bremen (mit einer in die Beine gehenden Mischung aus Reggae, Ska und Soul), die "Bad Nenndorf Boys" aus Schaumburg. Die Lokalmatadore lockten mit eingängigem Ska-Sound: Stage-Diving und Abtanzen war angesagt. "Wir hatten wirklich eine hohe musikalische Qualität", lobte Björn Harms und zog ein positives Fazit: "Dass trotz des Schnees so viele Leute gekommen sind, ist ein Erfolg."



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