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Polizei, Stadtverwaltung und "Weißer Ring" bringen Informationstafeln auf Parkplätzen an

Heiß auf "Navis": Kampagne gegen Diebstahl

Stadthagen (web). Mit Unterstützung der Opferhilfe-Organisation "Weißer Ring" haben die Polizei und die Stadt Stadthagen im Zuge ihrer Sicherheitspartnerschaft eine weitere präventive Maßnahme ins Leben gerufen. Auf Parkplätzen im Innenstadtbereich wurden zehn Tafeln aufgehängt, die Autofahrer daran erinnern sollen, keine Wertgegenstände im Auto liegen zu lassen.

veröffentlicht am 31.10.2007 um 00:00 Uhr

Axel Bergmann (v.l.), Präventionsbeauftragter der Stadthäger Pol

Ursache für die Kampagne sind die zunehmenden Diebstähle von Navigationssystemen. "Früher waren es Autoradios, heute sind es mobile Navigationssysteme", erklärt Axel Bergmann, Präventionsbeauftragter der Polizei in Stadthagen. "Mit der Kampagne wollen wir opferorientiert zusammenarbeiten und den Leutenmitteilen: Ihr könnt alle etwas gegen Diebstahl aus Autos unternehmen", sagt Bergmann. "Wir wollen erreichen, dass potenzielle Täter keinen Anreiz zum Autoaufbrechen bekommen. Diesen erhalten sie allein schon dadurch, dass zum Beispiel mobile Navigationsgeräte im Fahrzeug verbleiben und Handys, Handtaschen und sogar Laptops sichtbar auf den Sitzen liegen", schildert der Polizeisprecher. "Die Schilder sollen beim Betrachter einen ,Ach ja'-Effekt auslösen, den Alltagstrott zu durchbrechen und die Leute daran erinnern, ihre Sachen mitzunehmen", sagt der Präventionsbeauftragte der Stadthäger Polizei. Die Wertgegenstände im Kofferraum einzuschließen bringe nichts. "Die Sachen müssen raus aus dem Wagen. Durch solch einfache Maßnahmen kann jeder zur Reduzierung von Wagenaufbrüchen beitragen", meint Bergmann. Unterstützung erfährt die Aktion auch von der Stadt Stadthagen. "Alle Maßnahmen, die Stadthagen noch sicherer machen, liegen uns am Herzen. Wir arbeiten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der kriminologischen Regionalanalyse eng mit der Stadthäger Polizei zusammen", erklärt Edwin Schmidt, Leiter des Amtes für Bürger- und Ordnungsdienste. Die Opferhilfe-Organisation "Weißer Ring" hatte bereits im Sommer kleinere Klebeplakate zu Verfügung gestellt, die Schmidt an Parkscheinautomaten anbringen ließ. "Zu vermeiden, dass jemand Opfer wird, ist die denkbar beste Opferhilfe. Wir als Opferhilfe-Organisation unterstützen die Präventionsmaßnahmen anderer Institutionen", bekräftigt der Leiter der Schaumburger Außenstelle, Thomas Weishaupt.



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