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Cammer feiert drei Tage lang / "Binde-Party" mit Korn und Pils spendierender Holzkuh

Heinz Weßling bindet zum 45. Mal die Krone

Cammer (bus). Mit dem Binden der Erntekrone auf dem Anwesen von Günther Kellermeier hat in Cammer die "heiße" Phase der Erntefestsaison begonnen. Für Form- und Gestaltgebung des Schmuckstücks zeichnete einmal mehr Heinz Weßling verantwortlich. Der unermüdliche Experte war auf der "Binde-Party" zum 45. Mal für die veranstaltende Dorfjugend im Einsatz. "DasResultat kann sich bestens sehen lassen", sprachen Erntebauer Axel Wohlgemuth und Erntebäuerin Christin Bredemeier dem Senior ihre Anerkennung aus.

veröffentlicht am 16.09.2008 um 00:00 Uhr

Das Erntebauernpaar Christin Bredemeier und Axel Wohlgemuth (lin

Das dreitägige Festgeschehen orientiert sich an den seit Jahren bewährten Eckpunkten. Im Mittelpunkt steht das am Dorfgemeinschaftshaus errichtete Festzelt, an dem am Freitag, 19. September, mit dem Fackel- und Laternenumzug (19 Uhr) der Startschuss erfolgt. Anschließend stehen die Kinderdisko und ein "gemütliches Beisammensein" auf dem Programm. Am Sonnabend spielt die Top-40-Liveband "Bahamas". "Wir hoffen bei dem um 20.30 Uhr mit einem Achttourigen der Dorfjugend beginnenden Tanzabend nicht nur auf rege Beteiligung der Dorfbewohner, sondern freuen uns auch auf Gäste aus der Umgebung", so Wohlgemuth. Für den sonntäglichen Festhöhepunkt, den Festumzug, vermelden die Organisatoren eine neue Streckenführung. Der Korso nimmt um 13 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus Fahrt auf. Die Reise führt über Friller Straße und Gieseckenbrink zum Erntebauern Wohlgemuth (13.15 Uhr), Schanzenkamp und Dankerser Straße zum Hof Prange (14.45 Uhr), Im Grund zum Schuhhaus Niemann (15.15 Uhr), Stockförth, Holzkamp, Vorm Walde und Ahrensbeeke zum Hof Wehrmann (16 Uhr) sowie Cammer Brink und Friller Straße zurück zum Festzelt (16.45 Uhr). Der Abschluss mit Ansprachen, Erntereden und Tanzvorführungen findet aufdem Platz vor dem Zelt statt. Abends greifen erneut die "Bahama"-Musiker zu den Instrumenten. KeinerleiÄnderungen wurden hinsichtlich der Bestückung des Freibierwagens bekannt. Das in der hiesigen Erntefestszene einmalige Gefährt erfreut sich bei Gastgebern und Gästen ebenso großer Beliebtheit wie eine Holzkuh, mit der Ortsbürgermeister Friedrich Rösener die Trachtenträger in unregelmäßigen Abständen überrascht. Das Korn und Pils spendierende Rindvieh trug wesentlich zum Gelingen des Erntekronenbindens bei.

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