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Unverständliche Entscheidung

Heimische Kandidatin bevorzugen

Die Parteivorstände wollen der hannoverschen Landtagsabgeordneten in den Bundestag verhelfen. Hat die CDU die letzten Wahlniederlagen mit auswärtigen Kandidaten noch immer nicht aufgearbeitet?

veröffentlicht am 12.11.2020 um 23:54 Uhr

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Zu: „Eine CDU-Frau fürs Weserbergland“, vom 22. Oktober


Wir haben nächstes Jahr Kommunalwahl und Bundestagswahl. Wir haben in Irmgard Lohmann eine Kandidatin, die von hier und mitten aus dem Leben ist und deren berufliche und persönliche Voraussetzungen ein Gewinn für die CDU wären.

Warum entscheiden sich die Parteivorstände für eine Frau aus Hannover, die mit 41 Jahren noch ihren Studentenjob nennt, um zu zeigen, dass sie in der Wirtschaft gearbeitet hat? Ansonsten lese ich nur Studium, Praktikum, Verbandsarbeit und am 15. Oktober 2017 über die Liste in den niedersächsischen Landtag. Nach drei Jahren will sie schon wieder einen Schritt weiter. Für mich spricht das nicht gerade dafür, dass sie sich wirklich für ihren Wahlkreis einsetzt. Ich habe eher den Eindruck, dass sie ihn als Sprungbrett benutzt. Wo bleiben dabei die Menschen und deren Sorgen und Nöte? Welches Potenzial es hat, von hier zu sein, zeigt Schraps. Für die SPD ist die Gegenkandidatin aus Hannover ein gefundenes Fressen im Wahlkampf.

Ich spreche mich eindeutig für Frau Lohmann aus, denn an ihr wird sich die SPD die Zähne ausbeißen.



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