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Verein für Historische Landtechnik nimmt den Heimatbund unter seine Fittiche

Heimatbund unter neuem Dach

Bisperode. Nachdem auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Heimatbundes Bisperode bereits am 10. Juli 2015 beschlossen worden war, mit dem Verein Historische Landtechnik Bisperode künftig zusammenarbeiten und fusionieren zu wollen und das Prozedere nach Zustimmung der rund 200 Mitglieder in Gang gesetzt werden konnte, waren jetzt die Mitglieder der Historischen Landtechnik Bis-perode (HLB) am Zuge und mussten über den gemeinsamen Weg abstimmen.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

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Ihr Vorsitzender, Ingo Drebing, begrüßte zur Jahreshauptversammlung Ralf Semke vom Heimatbund und natürlich auch die Mitglieder des eigenen Vereins und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Drebing nannte als Schwerpunkte der Aktivitäten für den vor sechs Jahren gegründeten Verein Historische Landtechnik die Renovierungsarbeiten in der alten Schule, diverse Schlepperausfahrten, Treckertreffen sowie den Anbau von Kartoffeln, Sommerweizen, Grünkohl, Zierkürbissen und die Aussaat einer Bienenblumenwiese. Nicht zu vergessen die Teilnahme am Maibaumfest und die Ausrichtung des Erntedankfestes.

Ralf Semke gab für den Heimatbund einen kurzen Abriss und führte aus, dass diverse Lesungen, die Bepflanzung und Pflege der Blumenkübel, die Unterstützung beim Erntedankfest und diverse Treffen zur Vorbereitung der Fusion stattgefunden haben. So erhalten die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Er bedankte sich bei allen Helfern und machte darauf aufmerksam, dass der „Kulturort“ auch im fusionierten Verein für Historische Landtechnik bestehen bleibe und auch in diesem Jahr zwei Lesungen stattfinden werden. Dem HLB dankte er für die Aufnahme des Heimatbundes in den Verein und die Erhaltung der Satzungsziele des Heimatbundes. Nachdem die Kassenberichte vorgestellt und bestätigt worden waren, konnten die Mitglieder des Vorstandes entlastet werden.

Vorsitzender Ingo Drebing stellte die Pläne für dieses Jahr vor. Angebaut werden Getreide, Rüben, Kartoffeln und Gemüse. Die Produkte sollen auf dem Erntedankfest vermarktet werden – in Form von Kartoffelpuffer und Suppen beispielsweise. Alte landwirtschaftliche Geräte sollen restauriert werden und einige Mitglieder planen, an Schleppertreffen in der Umgebung teilzunehmen. Im Frühjahr werden die Blumenkästen im Dorf bepflanzt, im Mai findet eine Fahrt zu einem Spargelbauern statt und im Oktober wird das Erntedankfest mitorganisiert. Die Bänke rund um das Dorf sollen gepflegt werden, die Obstbäume müssen geschnitten werden und auch an der Ferienpassaktion des Fleckens beteiligen sich die Mitglieder, um die jüngere Generation mit einzubinden.

Nach notarieller Erläuterung der rechtlichen Voraussetzungen für die Fusion beider Vereine ergab sich die Notwendigkeit, einen Liquidator als Nachlassverwalter für den Heimatbund zu wählen. Ralf Semke wurde als Liquidator bestimmt.

Ingo Drebing wurde im Amt als Vorsitzender bestätigt, ebenso Alexander Sohns als 2. Vorsitzender. Als Kassenverwalterin wurde Claudia Drebing und als Schriftführerin Christina Drummer gewählt. Drebing erklärte, dass er den Vorstand gern um zwei Beisitzer aus dem Heimatbund erweitern würde. Gewählt wurden Hartmut Bergmann und Monika Hundertmark. Schließlich bedankte sich Ingo Drebing bei Ralf Semke im Namen des Vereins für das entgegengebrachte Vertrauen und die Arbeit, die er mehr als 20 Jahre lang im Vorstand des Heimatbundes geleistet hat. Weiterhin bedankte er sich ganz herzlich bei Sigrid Wustrack für ihre Unterstützung und ihre Kochkünste mit einer Blumenschale. Die Vereinssitzungen finden in der alten Schule, Voremberger Straße in Bisperode, einmal monatlich statt. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich bei Ingo Drebing unter 05159/962770 melden.



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