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Tonputz verbessert Raumklima und bindet Feuchtigkeit

Heilerde als Baustoff: Gesünder geht’s nicht

Reiner Ton – bekannt als Heilerde – wird seit Jahrtausenden als Heilmittel und zur Schönheitspflege (zum Beispiel Gesichtsmasken und Schlammbäder) hoch geschätzt. Als Ausgangsmaterial für Keramiken hat Ton eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit ermöglicht. Als Bestandteil von Lehm gehört er zu den traditionsreichsten und modernsten Baustoffen.

veröffentlicht am 11.02.2010 um 17:16 Uhr

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Tonputz besitzt erstaunliche bautechnische Eigenschaften und sorgt für ein bemerkenswert wohngesundes Raumklima. Tonputz unterscheidet sich von Lehmputz in der Art der Herstellung. Lehm ist eine natürliche Mischung aus Sand, Schluff und Ton und wird nur für die jeweilige Anwendung etwas aufbereitet. Tonputz wird dagegen ganz gezielt aus unterschiedlichen Tonen zusammengesetzt, um bestimmte technische und baubiologische Eigenschaften zu erzielen.

Ton besitzt eine riesige innere Oberfläche, dadurch kann Ton große Mengen Feuchtigkeit speichern und Schadstoffe binden. In der Verarbeitung wird hoch konzentrierter Ton je nach Einsatzzweck mit Sand und verschiedenen natürlichen Fasern gemischt. Durch diese Mischung entsteht technischer Lehm, der jedoch im Unterschied zur natürlich vorkommenden Form eine konstante bautechnische Zusammensetzung und einen wesentlich höheren Tongehalt hat. Für den Tonputz ergeben sich daraus entscheidende baubiologische Vorteile: Je höher der Tonanteil im Putz, desto besser ist seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen (Sorption) und Schadstoffe zu binden. Mit Tonputz im Haus gehören trockene Luft und schlechte Gerüche der Vergangenheit an! Eine ein Zentimeter dicke Schicht reicht schon.

Tonputz eignet sich hervorragend als Baustoff. Reiner Ton wird als Heilmittel seit Jahrtausenden hoch geschätzt. Ihn als Baustoff zu nutzen, macht also Sinn.

Foto: Emoton



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