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Landwirt sieht seine Existenz gefährdet / Viel Geld fürs Kugelspiel nötig

Heeßer Beschlüsse: Von "Bauer" bis "Boulen"

Heeßen (tw). Nachlese zur jüngsten Zusammenkunft des Gemeinderats Heeßen im Dorfgmeinschaftshaus "Im Wiesengrund".

veröffentlicht am 09.10.2006 um 00:00 Uhr

Heinz Wischnat

Landwirt Heinrich Kastning hat die Bürgervertreter in einem über das "Landvolk Niedersachsen - Kreisverband Weserbergland", gestellten Antrag aufgefordert, den B-Plan "Ortskern" (wir berichteten) in Teilen zu ändern. Der Rat soll Flächen aus dem B-Plan heraus nehmen, "da die Festsetzungen in diesem Bereich die Entwicklung seines Betriebes unzumutbar beeinträchtigen" würden. Die Existenz des Hofes sei dadurch "gefährdet". Näheres wolle er - Kastning - mündlich vortragen. Das Thema soll auf Vorschlag von Gemeindedirektor Heinz Wischnat auf der nächsten Ratssitzung und dann vom neuen Rat behandelt werden. Grund nicht zuletzt: Die vom Landvolk respektive vom Bauern eingereichten Skizzen seien "nicht aktuell", entsprächen nicht dem aktuellen Stand der Planungen der Gemeinde. Kastning erhält einen entsprechenden Zwischenbescheid. Unter dem Punkt "Anfragen von Ratsmitgliedern" hat Agnes Schramke (CDU) erneut darauf hingewiesen, dass sich die Heeßen-Schautafel vor dem Schützenhaus in einem "furchtbaren Zustand" befindet. Zahlreiche "Punkte", die Ziele im Ort markieren, seien verschwunden - "das gereicht uns nicht zu Ehren". Gemeindedirektor Heinz Wischnat will sich der Sache annehmen. Mehrere Heeßer haben Rudolf Wecke (CDU) darauf angesprochen, dass das Kreigerdenkmal des Ortes respektive der Platz drum herum unansehnlich weil verkrautet ist. Auch hier will Wischnat für Abhilfe sorgen. Auf Anfrage von Kai Alack (SPD) hat der Gemeindedirektor den aktuellen Stand in Sachen Boulebahn erläutert: "Derweil prüfen wir, ob wir die nötigen Bohlen gemeinsam mit dem Holz bestellen, das der Kindergarten zur Reparatur seiner Spielgeräte (wir berichteten) benötigt." Die Kosten betragen 1400 Euro pro Kubikmeter Holz zuzüglich Mehrwertsteuer; etwa 1,6 bis 2,2 Kubikmeter werden benötigt.Ein Preis, bei dem sich der Rat unisono auf den Hosenboden gesetzt hat. Sei's drum. "Wir haben das Projekt begonnen, nur müssen wir es auch zu Ende bringen", betont Manfred Schönenborn (CDU). Tenor: In jedem Fall soll die Anlage noch 2006 fertig werden.

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