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Kein Quarzen an Fritz-Reuter-Straße / Aber Blauer Dunst am Bolzplatz bleibt

Heeßen verbietet Rauchen auf Spielplatz

Heeßen (tw). Buchholz ist vorgeprescht, Heeßen folgt auf dem Fuße: Nach einer zeitweise leidenschaftlich geführten Diskussion hat der Gemeinderat Heeßen unter Vorsitz von Wilhelm Brümmel (CDU) Donnerstagabend entschieden, dass Rauchen auf dem Spielplatz an der Fritz-Reuter-Straße strikt zu untersagen. Allein Brümmel und Ratsherr Gerhard Hasse stimmten gegen das General-Verbot; die übrigen sechs Ratsmitglieder waren dafür.

veröffentlicht am 22.09.2007 um 00:00 Uhr

Der ursprüngliche Beschlussvorschlag von Gemeindedirektor Bernd Schönemann lautete: "Es werden auf dem Spielplatz an der Fritz-Reuter-Straße jeweils ein Papierkorb mit Behälter für Rauchabfälle (Aschenbecher) und ein Hinweisschild am Eingang aufgestellt." Dieser Vorschlag entsprach dem, was die EilserBürgermeister auf ihrer jüngsten Zusammenkunft verabredet hatten. Damit wäre das Rauchen auf dem Platz geduldet worden. Der Anstoß, stattdessen ein General-Verbot auszusprechen, kam von Gerhard Möhlmann (SPD), der in dieser Sache von seinem Fraktionskollegen Kai Alack unterstützt wurde. Auf dem Bolz- und Bouleplatz hinter der Gemeindeverwaltung bleibt das Rauchen dagegen weiter erlaubt. Möhlmann hätte dort gern ein Schild gesehen, das Eltern auffordert, in Gegenwart ihrer Kinder nicht zu rauchen. Allerdings konnte sich der SPD-Ratsherr in diesem Punkt nicht durchsetzen; der Rest des Rates votierte gegen ein solches Blech. Besonders engagiert zeigte sich dabei Hasse, der das Schild kategorisch ablehnte; aber auch Heinrich Meier (CDU) wollte durch ein weiteres Blech den "Schilderwald" nicht vermehren. Gemeinsam mit dem Schützenverein soll nun geklärt werden, ob an der Wand des Schützenhauses auf Höhe der Sitzgruppe drei Aschenbecher angebracht werden dürfen. Diese Variante wäre laut Schönemann die günstigste. Zumal die in den Katalogen angepriesenen - teuren - Standmodelle bislang nicht den Vorstellungen entsprechen.

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