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"Feldfrühstück" und "Preußenabend"

Heeresflieger vier Tage lang im Harz auf Achse

Bückeburg. Für die Gemeinschaft der Heeresflieger Bückeburg planten und organisierten die Oberstleutnante a.D. Gerd Möhle und Heinrich Rohde eine viertägige Reise in den Harz. 48 Damen und Herren starteten zu der Tour von der Jägerkaserne Bückeburg aus. Nach einem "Feldfrühstück" am "alten Grenzübergang" Hessen Mattierzoll erreichte die Reisegruppe Halberstadt, das Tor zum Harz. Die alte Bischofsstadt beeindruckte durch die weltweit umfangreichsten Kirchenschätze.

veröffentlicht am 01.11.2006 um 00:00 Uhr

Über das Schachdorf Ströbeck fuhr der Bus weiter zu den Halberstädter Thekenbergen. Die Reisegruppe gedachte an einer Gedenkstätte der KZ-Häftlinge, die beim Bau einer unterirdischen Flugzeugproduktionsanlage zu Tode kamen. Schloss Meisdorf war für die nächsten drei Nächte das Quartier. Der zweite Tag war dem sagenumwobenen Ostharz gewidmet. Ein Höhepunkt war die Wanderung im Bodetal mit Begleitung von schaurigen, in ihrer Art aber doch charmanten und witzigen Hexen. Mit einem "Preußenabend" im Schlosshotel fand der Tag einen krönenden Abschluss. Der dritte Tag führte die Gemeinschaft in die über 1000 Jahre alte Kaiserstadt Quedlinburg. Nach einem Empfang im Rathaus stand der Tag im Zeichen der Geschichte und Kultur. Ein zweiter Stadtrundgang mit dem Nachtwächter Quedlinburgs vervollständigte das, was die Truppe am Tage gehört und gelernt hatte. Über Goslar (Stadtbesichtigung und Zeit zur freien Verfügung) kehrte die Gemeinschaft am vierten Tag nach Bückeburg zurück. Alle Teilnehmer waren von der Reise begeistert und wünschen sich für 2007 eine ähnliche Fahrt.

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