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Bestenauslese auf der Suche nach geeigneten Fachkräften läuft bereits

Headhunter im Flüchtlingsheim

Rinteln. „Es läuft rund!“, stellt Eckhard Ilsemann als Leiter der Flüchtlingsnotunterkunft in der ehemaligen Prince Rupert School fest. Das habe auch die letzte Bürgerversammlung gezeigt, auf der es seitens der Anwohner keine Probleme mit der NUK gab: „Viele nehmen uns nur wahr, weil bei uns abends Licht brennt.“ Die Registrierung läuft durch die LABNi als eigener Behörde auf dem Gelände reibungslos, und auch die interne Erfassung mittels Hausausweis sowie computergestützter Ausgabe von Kleidung und Hygieneartikeln klappt gut.

veröffentlicht am 28.12.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.12.2015 um 11:57 Uhr

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Zugute kommt der Unterkunft, dass es eine durchaus gute Zusammensetzung der Flüchtlinge gibt: „30 Prozent sind Akademiker, 20 Prozent Handwerker, der Rest Familienmitglieder oder ungelernte Menschen“, so Ilsemann jetzt bei einem Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer und Rintelner CDU-Politiker.

Wie gut beispielsweise die Ärzte bereits nach wenigen Wochen integriert sind, zeigte Ilsemann daran auf, dass sie bei der Untersuchung der Flüchtlinge im Krankenhaus schon eingesetzt wurden.

„Wir haben drei Bildungsträger in unserer Einrichtung und vier Headhunter, die bereits ein Profiling für ihre Betriebe gemacht haben“, fährt Ilsemann fort. Schon in Rinteln finde eine Bestenauslese unter den Flüchtlingen statt, um mitgebrachte Potenziale sinnvoll zu nutzen. Etwas Besseres könne man doch gar nicht tun.

Eckhard Ilsemann zeigt MdL Otto Deppmeyer auf einer Wandkarte die Ausmaße der Unterkunft der früheren Prince Rupert School.sow



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