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Rüdiger Gebauer für 25 Jahre Feuerwehrdienst geehrt / Jugendfeuerwehr wurde Stadtmeister und beteiligte sich an Aktion gegen Rechtsextremismus

Haverbecker leisteten Einsatz an der Elbe

Haverbeck. Das Elbehochwasser im Sommer vergangenen Jahres beschäftigte auch die Ortsfeuerwehr Haverbeck, berichtete Ortsbrandmeister Dirk Nölscher in seinem Rückblick im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Der Erfolg der Jugendwehr, die im vergangenen Jahr Stadtmeister bei den Feuerwehr-Wettbewerben wurde, fand natürlich auch noch einmal besonderes Lob.

veröffentlicht am 23.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:41 Uhr

Anfang Juni rückten zwei Haverbecker Brandschützer mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft West zum Amt Neuhaus aus, um Deiche an der Elbe zu sichern. Am 12. Juni hätten weitere sechs Kameraden zur Verfügung gestanden, um erschöpfte Kameraden beim Katastrophenschutz-Einsatz an der Elbe in Magdeburg abzulösen. Dazu kam es aber nicht mehr, da die Wasserstände bereits zurückgingen. „Mein Dank geht an alle Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und auch an die Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter problemlos freigestellt haben“, betont Ortsbrandmeister Nölscher. Da ansonsten nur eine Ölspur im Einsatzgeschehen die Ortswehr forderte, konzentrierten sich die 30 Aktiven auf die Aus- und Weiterbildung, etwa in gemeinsamen Übungen und Diensten mit den Ortswehren Halvestorf und Klein Berkel. Aber auch an einem Wettbewerb mit historischen Handdruckspritzen in Lachem wurde teilgenommen. Dirk Nölscher meinte dazu schmunzelnd: „Wir waren nicht die Besten, aber die Lustigsten.“

Insgesamt 1936 Dienststunden kamen für Einsätze und Ausbildung zusammen, 3001,25 Stunden waren es insgesamt. So wurde für die Dorfgemeinschaft das Osterfeuer ausgerichtet und eine Müllsammelaktion im Ort unterstützt.

Für die Jugendwehr berichtete Jens-Achim Röpke, Leiter der Jugendwehr Halvestorf, mit der es seit Jahren einen gemeinsamen Dienstbetrieb gibt, von vielfältigen Aktivitäten. Höhepunkt war dabei sicherlich der Besuch des Pfingstzeltlagers in Unsen. Und natürlich konnte auch mit Stolz darauf verwiesen werden, dass im vergangenen Jahr bei den Stadtwettbewerben der 1. Platz in der gemeinsamen Gruppe mit Halvestorf erreicht wurde. „Den Titel des Stadtmeisters wollen wir in diesem Jahr verteidigen“, meinte Jens-Achim Röpke. Auch an einer landesweiten Aktion gegen Rechtsextremismus unter dem Motto „1000 Kilometer gegen Rechts“ beteiligte sich die Jugendwehr. Elf Jungen und zwei Mädchen sind in der Jugendwehr Haverbeck aktiv, denen 84 Stunden Feuerwehrtechnik und 82 Stunden allgemeine Jugendarbeit angeboten wurden.

Stadtbrandmeister Gerhard Rathing konnte im Rahmen der Versammlung Rüdiger Gebauer mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst auszeichnen. Die Ehrungen von Lars Sieckmann mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 25-jährige Mitgliedschaft und für Günter Grote für 40 Jahre als Förderer sollen demnächst nachgeholt werden, da sie nicht anwesend waren. Der Stadtbrandmeister beförderte Dominik Albert zum Hauptlöschmeister und der Ortsbrandmeister beförderte Matthias Nauenburg zum Hauptfeuerwehrmann.

Nach der Übernahme aus der Jugendwehr erhielt Eike Bollwitte die Schulterstücke zum Feuerwehrmann-Anwärter.

Bei den Wahlen wurden Wilhelm Rösemeier und Alfred Hupe erneut zu Boten gewählt, Jörg Bartling wurde Kassenprüfer. Da sich niemand anderes fand, erklärt sich Rechnungsführer Bernd Gottas bereit, auch weiterhin bei den 15 verbliebenen Barzahlern den Jahresbeitrag persönlich zu kassieren. tis



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