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Arbeiter Samariter Bund stellt sich im E-Center vor / Schnelle Hilfe im Notfall

Hausnotruf bietet Hilfe auf Knopfdruck

Bückeburg (aj). Neben Rettungsdienst, humanitären Maßnahmen, Hilfe in Notstandsgebieten und der Breitenausbildung in Erster Hilfe, Herz-Lungen-Wiederbelebung und den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen bietet der ASB nun auch sein Hausnotrufsystem in Bückeburg und Umgebung an. Für wen das System besonders geeignet ist und wie es funktioniert, darüber informierte ASB-Mitarbeiter Nikolaus Veit vor kurzem im Bückeburger Edeka-Center.

veröffentlicht am 20.04.2006 um 00:00 Uhr

"Der Hausnotruf als vollautomatisches Telefon ist mit seinen vielen Sonderfunktionen nicht nur für alte Menschen, sondern auch für kranke Singles und als Überfallschutz geeignet", sagt Nikolaus Veit vom ASB. Per Knopfdruck stellt das Notrufsystem selbstständig die Verbindung zur ASB-Zentrale für Hausnotrufe her. Der Signalknopf kann dabei sowohl am Band um den Hals oder auch als eine Art Armbanduhr am Handgelenk getragen werden. Es ist aber ebenso möglich, das Notrufsystem mit Sensoren zu kombinieren, die für die Absetzung eines Notrufs sorgen,sobald ein Kranker ohnmächtig wird oder eine pflegebedürftige Person aus dem Bett fällt. Ganz nach gewünschter Programmierung informiert die Zentrale dann einen Angehörigen, Nachbarn, den Arzt oder den Rettungsdienst. Betroffene können sich aber auch nur mit der Notrufzentrale über eine Gegensprechanlage unterhalten und ihr Problem schildern. Anders als etwa bei einem Babyphone kann diese Unterhaltung auch noch durch Wände oder verschlossene Türen in der gesamten Wohnung erfolgen. "Denn nur 20 Prozent aller eingehenden Notrufe erfordern den Notfalldienst. 80 Prozent sind Leistungen wie Aufstehhilfe oder das Besorgen dringend benötigter Medikamente", meint Nikolaus Veit. Anschließen und programmieren muss man das Gerät nicht einmal selbst. Denn das erledigt der ASB-Mitarbeiter bei der Einweisung in die Gerätebenutzung vor Ort gleich mit. Das gilt auch für weitere Sonderfunktionen, wie die automatische Weitergabe von Krankheitsdaten oder Medikamentenunverträglichkeitenan Rettungskräfte oder eine Anruffunktion, bei der sich die Zentrale ein Mal am Tag nach dem Wohlbefinden des Nutzers erkundigt. Nikolaus Veit: "Wir ermöglichen sogar Kurzzeitverträge. Das ist zum Beispiel dann hilfreich, wenn Angehörige oder Freunde, die normalerweise nach dem Rechten sehen, in Urlaub fahren wollen."

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