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Das vernetzte Eigenheim – Teil 2

Haus per Funk und Fingertipp gesteuert

Einbrecher-Abwehr: Offensichtlich unbewohnte Einfamilienhäuser sind bei Einbrechern besonders beliebt, da sie hier ungestört zu Werke gehen können. Einen wirksamen Schutz können elektrische oder solarbetriebene Rollläden zum Beispiel bieten, die sich automatisch öffnen und schließen und so die Anwesenheit der Hausbewohner simulieren. Den Ablauf können Bewohner ganz einfach über eine Funk-Fernbedienung festlegen. Mit ihr lassen sich bis zu 200 Produkte wie Dachfenster, Rollläden und Fensterbeleuchtung steuern. Zusätzlich können über Funk-Zwischenstecker sogar Stehlampen im Wohnraum aktiviert werden, um ebenfalls eine Anwesenheit zu simulieren. Für einen rundum wirksamen Einbruchschutz sollte man die Fenster im Oberstübchen ohnehin nicht vergessen. Mit stabilen Rollläden aus Metall, die nur schwer und nicht geräuschfrei zu überwinden sind, lässt sich das Dachgeschoss effektiv gegen Langfinger sichern.

veröffentlicht am 23.08.2012 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 24.08.2012 um 10:57 Uhr

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Kontrolle per Fingertipp: Moderne Wärmepumpen sind auf dem Vormarsch, auf Hightech setzt heute auch ihre Regeltechnik. Sicher, bedienfreundlich und komfortabel ist zum Beispiel ein neues RaumTerminal. Es verfügt über einen Touchscreen, der „kapazitiv“ die Befehle seines Benutzers erfasst. Es ist die gleiche Technik, die heute auch Tablet-Rechner und die beliebten Smartphones nutzen, um ihren Besitzern das Leben einfacher zu machen. Mit Fingertipp lassen sich alle Regelungen und Einstellungen für die Heizungsanlage vornehmen, sogar andere Wärmeerzeuger wie ein Brenner oder Solarthermie können über den Monitor mit gesteuert werden. Die Führung des Menüs ist einfach, intuitiv und selbsterklärend, sodass man nicht erst viel Zeit auf das Studium von Gebrauchsanweisungen verwenden muss. Statt im Heizungskeller lässt sich das Terminal auch überall im Haus einbauen.

Bilder oder Videos zentral ablegen: Mehrere Rechner im Haus, dazu haben sich Digitalkameras, Handys, MP3-Player oder Spielkonsolen angesammelt, die häufig ihrerseits internetfähig sind. All dies lässt sich zu einem Heimnetzwerk miteinander verbinden, was noch weitere Vorteile bringt. So können Daten wie Bilder oder Videos zentral abgelegt werden und an allen Geräten zur Verfügung stehen – etwa um die Fotos vom vergangenen Urlaub gemeinsam am Fernseher anzusehen. Zunächst stehen Anwender vor der Frage, welche Technik verwendet werden soll. „Um ein Heimnetzwerk aufzubauen, sollte man sich zunächst Gedanken darüber machen, wie viele und welche Geräte angeschlossen werden und welchen Datendurchsatz diese hauptsächlich haben werden“, empfiehlt Daniel Canoa, Marketingleiter der Firma Mindfactory, die sich auf den Handel mit Elektronikartikeln ausgerichtet hat. Netzwerkkabel etwa bieten einen hohen Datendurchsatz von bis zu einem Gigabit pro Sekunde.

Das „RaumTerminal“ verfügt über einen Touchscreen, der „kapazitiv“ die Befehle seines Benutzers erfasst.

Foto: djd/Ochsner Wärmepumpen

Was passiert im eigenen Haus? Wofür wird wie viel Energie verbraucht? Und wie kann man das steuern und dabei den Wohnkomfort erhöhen? Das SmartHome im Überblick – Teil 2.

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