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Geschäfte und Büros könnten einziehen / Jetzt sollen Zuschüsse organisiert werden

Haster wollen Bahnhof als Zentrum des Ortes

Haste (tes). Der Bahnhof in Haste soll zu einem Geschäftszentrum im Ortsmittelpunkt werden. Dafür könnten sich jedenfalls viele Besucher begeistern, die an dem Informationsabend teilnahmen, zu dem die "Interessengemeinschaft Bahnhof Haste" eingeladen hatte. Die Unterstützer dieser Idee wollen nun ein Konzept auf die Beine stellen und suchen dafür noch Mitstreiter, Investoren oder potentielle Mieter.

veröffentlicht am 02.10.2007 um 00:00 Uhr

Büroräume im ehemaligen Salon des Landesherren gefällig? Nicht nur das "Fürstenzimmer" bietet viel Raum für Gewerbe. Größter Pluspunkt ist die Lage: Allein 4000 Pendler kommen hier werktäglich vorbei. Die Post, die im Nachbargebäude aus allen Nähten platzt, könnte als "Zugpferd" ebenso untergebracht werden wie ein Lokal, Arztpraxen, Wohnungen oder ein Museum. Planer Sebastian Kahle stellte eine Variante vor für das Obergeschoss mit drei Büros jeweils mit Teeküche, Sanitärbereich und Lager. Nach Meinung im Publikum besteht die einzige Chance, das Gebäude zu erhalten, darin, den Bahnhof in ein Geschäftszentrum umzuwandeln. Die Idee für einen Wettbewerb sollte aufgegriffen und Hochschulen wieder einbezogen werden. Diesmal mit der Aufgabenstellung: Was könnte aus dem Bahnhof gemacht werden? Auf diese Weise ließen sich auch leichter Investoren finden, war ein Bürger überzeugt. Die Interessengemeinschaft will regionale Politik, Verwaltungen, Eigentümer sowie Nutzungsinteressenten an einen Tisch bringen und Nutzungskonzepte skizzieren. Zudem gibt es hier Hilfe, um Fördermittel zu aquirieren und Finanzierungsmodelle zu entwickeln. Investoren können auch mit Unterstützung der Verwaltung rechnen, betonte SPD-Ratsfrau Helga König: "Die kennen sich mit den Förderprogrammen aus." CDU-Ratsherr Klaus Weisbrich, der bei der Landesnahverkehrsgesellschaft beschäftigt ist, brachte eine weitere Geldquelle ins Spiel: "Es gibt viele Fördertöpfe, wenn ein Angebot für den Nahverkehr, wie Fahrkartenschalter, in das Gebäude integriert wird."



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