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Spitzenspiel in der Oberliga / SG Hohnhorst-Haste empfängt den Tabellenführer MTV Celle

Haster Abwehrblock soll Kopfschmerzen bereiten

Handball (hga). Auf die Schaumburger Handball-Fans wartet in der Kreissporthalle Haste zum ersten Mal in der laufenden Saison der Oberliga ein echtes Spitzentreffen. Die SG Hohnhorst-Haste empfängt den MTV Post Eintracht Celle. Beide Mannschaften gehören zu den Top-Favoriten auf die Meisterschaft, beide sind noch ungeschlagen.

veröffentlicht am 27.09.2008 um 00:00 Uhr

Simon Witte (l.) soll gegen den Spitzenreiter aus Celle für die

Das ist nicht von allen zu behaupten, die Mitkonkurrenten HG Rosdorf-Grone und HF Springe stolperten bereits - ausgerechnet gegen die Celler. Mit dementsprechend breiter Brust wird der Gast in Haste auftreten. "Ich habe mir Haste angesehen, meine Taktik festgelegt und den Spielern Arbeitsaufträge und Aufgaben gestellt", erklärt Gäste-Coach Ingmar Steins, der die SG unter Erfolgsdruck sieht. Klar ist, dass auch die Gäste nicht verlieren wollen, klar ist aber auch, dass die SG, der bislang härteste Gegner für die Celler ist. "Ich habe keine Hausaufgaben aufgegeben, wir haben uns gemeinsam auf Celle vorbereitet", sagt SG-Coach Marc Siegesmund. Beide Mannschaften verfügen über ausgeglichen besetzte Kader, wobei die SG Vorteile bei den individuellen Fähigkeiten hat. Von den Gästen wird eine sehr variable Abwehrarbeit zu beobachten sein, dass reicht von der 6:0-Deckung bis zur offensiven 3-2-1-Variante. Daraus sollen viele Tempogegenstöße resultieren. Plan und Ausführung sind allerdings zwei Dinge, im Angriff verfügt die SG mit Paul Schirmer, Simon Witte, Tim Kirchmann oder Paul Weiser über Spieler, die jeder für sich ihre Vorteile bei den verschiedenen Abwehrvarianten haben. Auf der anderen Seite stellt die SG mit Kirchmann, Bastian Bruns und Christian Höflich einen starken Abwehrblock, welcher den Gästen nicht nur Kopfzerbrechen, sondern möglicherweise auch Kopfschmerzen bereiten wird. Eine entscheidende Rolle werden die Torhüter spielen, bei Celle Jörg Oehus und der Ex-Haster Ingo Henze, bei der SG Andre Rudolph und Marc Daseking. "Wir werden sehen, ob Haste die von uns gestellten taktischen Aufgaben lösen kann. Springe und Rosdorf konnten es nicht", Steins demonstriert hohes Selbstbewusstsein. Sein Pendant Siegesmund sieht auf dem taktischen Gebiet einen Gleichstand, bleibt ansonsten gelassen: "Wer sagt denn, dass wir so spielen wie mein Kollege das vorhergesehen hat." Und schließlich wird auch die SG mit breiter Brust auflaufen, denn Siegesmund erinnert sich: "Im letzten Jahr sind sie durch unsere Abwehr auch nicht durchgekommen." Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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