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Bürgermeister meldet sich zum Brückenstreit

Hartmut Krause gibt Kontra: "Äpfel mit Birnen verglichen"

Buchholz/Heeßen (tw). Die jüngste "Brücken-Kontroverse" hat im Rat Buchholz ein Nachspiel gehabt. Nachdem Samtgemeindebürgermeister Heinz Wischnat gegenüber der Landes-Zeitung erklärt hatte, der hölzerne Ersatzbau am Friedhof Heeßen sei mit 14 625 Euro nur halb so teuer wie die stählerne Buchholzer Quere ("Gesamtkosten: 29 647 Euro") bietet Bürgermeister Hartmut Krause dem Verwaltungschef Paroli.

veröffentlicht am 04.04.2006 um 00:00 Uhr

"Wir sollten fair miteinander umgehen - und nichtÄpfel mit Birnen vergleichen", sagt Krause. Die Stahlkonstruktion, die die Firma Hohmeyer (Stadthagen) errichtet hatte, habe Buchholz 19 755 Euro gekostet. Der "Rest" der Kosten sei mit denen des Heeßer Objekts nicht vergleichbar; denn: 4925 Euro kostete die Planung - die Heeßen wegen der "Eilbedürftigkeit" des Brückenschlags erspart geblieben seien. Weitere 3624 Euro kostete das Erneuern der Fundamente, 1442 Euro das Erneuern der Zuwegung; auch diese Kosten habe Heeßen nicht gehabt, weildiese Arbeiten dort nicht nötig waren. "Und weil's am Friedhof kein Brückenfest wie in Buchholz gab, musste die (Samt-)Gemeinde auch nicht 75 Euro für Würstchen ausgeben", so Krause. Getränke gab's gratis. Komme hinzu: Die Rechnungsprüfer des Landkreises hätten der Gemeinde bescheinigt, dass alles "sauber gelaufen" ist. Vizebürgermeister Klaus Kappmeier (SPD) abschließend: "Mit dem Auftrag für unser Projekt haben wir bewusst eine Firma aus der heimischen Region unterstützt. Und nicht, wie die Samtgemeinde, eine aus Düsseldorf."

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