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Aus- und Weiterbildung war das wichtigste Thema für die Wehr

Harter Winter machte zu schaffen

Klein Süntel (gho). Wenn auch im Jahresbericht des Ortsbrandmeisters Karl Bruns von einem eher ruhigen Jahr die Rede war, so sei doch von allen Aufgaben im Feuerwehrwesen etwas dabei gewesen, was die Kameraden im kleinen Sünteldorf beschäftigt habe. Zu vier Einsätzen und zwei Alarmübungen hatten die Klein Sünteler ausrücken müssen, und Langeweile kam nicht auf. Der strenge Winter hatte ebenfalls für Arbeit gesorgt, mussten doch ständig Hydranten kontrolliert und eisfrei gehalten werden.

veröffentlicht am 02.03.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 22:41 Uhr

Im Rahmen der verschiedenen Ausbildungsstränge wurden Theorie und Praxis vermittelt: die Atemschutzgeräteträger absolvierten in der feuerwehrtechnischen Zentrale Kirchohsen ihre Leistungsprüfungen. Der Lohn: Bianca Mazurowski absolvierte die Truppmann-1-Ausbildung, ihre Kameraden Knopf und Hoppe die Truppmann-2-Ausbildung und Adolf Panitz kann seine neuen Lehrgangskenntnisse über „Gefährliche Stoffe“ für seinen Dienst beim Katastrophenschutz anwenden. Für die Wettbewerbe wurde geübt, wenn auch mit mäßigem Erfolg, und eine Funk- und Fahrübung führte die Brandschützer nach Brullsen, wo anschließend ein Jübiläum gefeiert wurde. Ernst wurde es dagegen bei je einem Brandeinsatz in Hachmühlen und Flegessen. Karl Bruns hatte für alle Versammlungen, Einsätze sowie Ausbildungen 1854 Stunden addiert, wobei pro Aktiven 93 Stunden im letzten Jahr anfielen.

In seinen Grußworten hob Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak 2011 als das Jahr der Ehrenamtlichkeit hervor: „Wir brauchen Sie alle, jeden einzelnen. Ohne ehrenamtliche Tätigkeit würde unsere Gesellschaft in vielen Teilen unserer Stadt nicht mehr funktionieren…“ Stadtbrandmeister Carsten Koch beförderte anschließend den stellvertretenden Ortsbrandmeister Adolf Panitz zum 1. Hauptlöschmeister, während Karl Bruns sich freute, seine junge Kameradin Bianca Mazurowski zur Feuerwehrfrau ernennen zu können.



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