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Verein für Rollschuhsport Aerzen hat sich neu ausgerichtet

Harmonisches Vereinsjahr

Aerzen. In der Jahreshauptversammlung des VfR Aerzen waren rundum zufriedene Gesichter zu sehen. Die Berichte aus dem Vorstand ließen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass der Reset in der Vereinsgeschichte mit Neuausrichtung des Vereinsprofils erfreulich große Früchte trägt.

veröffentlicht am 03.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

Vorsitzender Dirk Spatz freute sich über eine progressive bis stabilisierende Mitgliederentwicklung. „Das Angebot des VfR Aerzen muss wohl stimmen“, so seine Schlussfolgerung. Kassenwartin Tanja Schiefelbein untermauerte dies mit einem ausgeglichenen Zahlenbericht. So wird der Verein in seinem 25. Jahr wieder die Startgebühren für Wettkämpfe übernehmen, intensiv in Material (Leihrollschuhe) investieren und den Nachwuchs finanziell fördern, ganz nach dem Motto: „Was wir einnehmen, geht wieder direkt an die Sportler“, so Dirk Spatz. Erfreulich ist auch die Zuwachsrate bei den VfR-Formationsläufern. Inzwischen sind es drei Läuferinnen, wovon zwei 2013 mit dem Dream-Team den Vize-Europameistertitel erliefen. Im sportlichen Bereich wünschte sich Dirk Spatz, dass man auf dem soliden Fundament auch wieder den Leistungssport im Einzellauf intensiviert, dafür sei der Verein bereit, in die Trainerausbildung und Läuferförderung zu investieren. Leider ein Sorgenkind ist die Sparte Rollhockey, die sich zwar gut entwickele – die VfR-Mannschaft steht bei den Liga-Spielen im vorderen Mittelfeld – nur müssen die aktiven Sportler regelmäßig zum Training nach Eldagsen fahren, da vor Ort keine Hallenzeiten verfügbar sind. Dies betrifft die Wintermonate und stellt für Sportler wie Eltern einen hohen Zeit- und Kostenaufwand dar, was eigentlich so nicht sein sollte, zumal eine Halle im Raum Aerzen bereits für Rollhockey ausgerüstet ist. Besonders freute sich Dirk Spatz darüber, dass sich zahlreiche ehemalige Leistungsläufer und aktive Sportler im Alter von 16 bis 20 Jahren, i nicht nur zu Trainern ausbilden lassen, sondern wieder aktiv laufen und sich in Organisationsbelange des Vereins einbringen. Was auch wichtig ist, denn es gilt 2014, das 25-jährige Bestehen des Vereins gebührend zu feiern. Nach dem Musical-Erfolg von „Anastasia“ konnten sich die Anwesenden nicht festlegen, ob nun „Zauberer von Oz“ oder „Robin Hood“ einstudiert werden soll. So beschloss man kurzerhand für die Saison 2015/2016 das Musical „Der Zauberer von Oz“ zu inszenieren und zwei Jahre Vorbereitungszeit zu haben, da die Kulissen und Kostüme völlig neu anzufertigen sind. In der diesjährigen Saison 2014/2015 wird „Robin Hood“ in Neuinszenierung aufgeführt. Bis zum Winter stehen aber erst einmal die Wettkampfsaison, die Jubiläumsfeier sowie Aktionen mit der Gemeinde wie Ferienpassaktion und Vorlesetag an. „Also packen wir’s an!“, so das gut gelaunte Schlusswort aus der Versammlung.

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