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Abbruch der Gebäude beginnt in der kommenden Woche / Überwiegend Einfamilienhäuser geplant

"Harden Barracks": Erster Spatenstich am 15. Januar

Obernkirchen (sig). In den vergangenen Tagen krachten auf dem Gelände der ehemaligen "Harden Barracks" Dutzende von Bäumen zu Boden. Nicht durch den stürmischen Wind, sondern durch Säge und Axt. Von Mitte Januar an werden die Geräusche lauter, denn dann werden alle maroden Gebäude dem Erdboden gleich gemacht. Damit hat die Stunde "Null" für den gesamten früheren Kasernenkomplex begonnen.

veröffentlicht am 03.01.2007 um 00:00 Uhr

Der Anfang vom Ende: Die ersten Bäume sind gefällt, die ersten B

Keineswegs Bedauern, sondern viel mehr breite Zustimmung hat der Verkauf des 42 000 Quadratmeter großen Hanggeländes in der Bergstadt gefunden. Die Botschaften, die sich mit dieser umfassenden Räumungsaktion zu Beginn des neuen Jahres verbinden, sind positiv und machen auch den Stadtvätern Mut. Wenn dort oben eines Tages dieüber 50 geplanten Wohnhäuser stehen, könnte die Einwohnerzahl von Obernkirchen seit langem erstmalig wieder ansteigen, vielleicht überschreitet man damit eines Tages sogar wieder die Grenze von 10 000 Einwohnern. Das allerdings wäre ein schöner Nebeneffekt. Wesentlich wichtiger ist die Tatsache, dass in Kürze ein zum Schandfleck gewordener Bereich am Höheweg verschwindet. Möglich geworden ist das durch den Hamelner Investor, die "Kontur Bau Vision", die von dem Geschäftsführer und Diplom-Ingenieur Walter Greve geleitet wird. Er hatte den gesamten Bereich, der von der Bundesanstalt für Immobilien verwaltet wurde, für 60 000 Euro ersteigert. "Am Montag, 15. Januar, wollen wir um 15 Uhr auf diesem Gelände den ersten symbolischen Spatenstich vornehmen", erklärte der Unternehmer auf Anfrage. Daran können auch interessierte Bürger aus Obernkirchen und aus dem Umland teilnehmen. Im Anschluss daran tagt der Ratsausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt im Rathaus. Er wird sich mit der beabsichtigten Änderung des Flächennutzungsplanes und dem Aufstellen des neuen Bebauungsplanes befassen. Nach den im Vorfeld vorgenommenen Abstimmungen mit der Stadt sollen rund 50 Grundstücke mit Größen zwischen 600 bis 1000 Quadratmeter angeboten werden. Überwiegend entstehen dort Einfamilienhäuser. Es gibt aber auch schon Anfragen für mehrgeschossige Wohngebäude. Mitten im Gelände soll ein Kinderspielplatz angelegt werden, der an die 500 Quadratmeter groß ist. Die Abrissarbeiten sind einem Hamelner Unternehmenübertragen worden, das schon in der kommenden Woche mit den Räumfahrzeugen anrücken will. Begonnen wird mit dem Abriss im Eingangsbereich von der Straße "Zur Alten Bückeburg" her. "Wir haben der Jugendwerkstatt in Hülshagen die Möglichkeit eingeräumt, vorher noch einiges abzubauen, das für sie nützlich sein kann", ließ der Investor wissen. Dort bestehe zum Beispiel Interesse an der aus Blech bestehenden hohen Halle, in der früher große Fahrzeuge untergebracht waren. Wenn alles abgerissen und auch der gesamte Bauschutt abtransportiert worden ist, muss allerdings noch gewartet werden, bis alle planerischen Entscheidungen und Genehmigungsverfahren zu Ende gebracht sind. Diplom-Ingenieur Walter Greve geht davon aus, dass im Herbst mit den ersten Baumaßnahmen begonnen werden kann. Wer an einem der angebotenen Grundstücke interessiert ist, kann sich allerdings schon jetzt unter der Rufnummer (05151) 40200 anmelden und zusätzliche Informationen einholen.

Die "Alte Bückeburg"wird als erstes abgerissen.
  • Die "Alte Bückeburg"wird als erstes abgerissen.


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