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Vereinschef Holger Schmolke übernimmt auch noch die Jugendarbeit der Schützen in Hachmühlen / Kritik an kostenpflichtiger Überprüfung

Harald Seidel kritisiert mangelnde Einsatzbereitschaft

Hachmühlen. Aus beruflichen Gründen hatte Jugendgruppenleiter Michael Küster auf der Jahreshauptversammlung nicht mehr kandidiert, und da sich aus den Reihen der Mitglieder kein Kandidat zur Wahl stellte, wird Vereinschef Holger Schmolke die Jugendarbeit mitübernehmen. Zweiter Vorsitzender Harald Seidel wetterte gegen die mangelnde Einsatzbereitschaft und Mitarbeit vieler Schützenbrüder, wobei er auch Vorstandsmitglieder nicht ausnahm. Es sei beschämend, dass sich zu vielen Diensten stets immer nur die gleichen einfänden, deren Terminkalender ohnehin schon randvoll sei. „Dass sich kein Ersatzmann für den Jugendwart finden lässt, ist doch unmöglich. J

veröffentlicht am 26.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:21 Uhr

Schützenkönig und Vereinsmeister der Hachmühler Schützen.

Hachmühlen. Aus beruflichen Gründen hatte Jugendgruppenleiter Michael Küster auf der Jahreshauptversammlung nicht mehr kandidiert, und da sich aus den Reihen der Mitglieder kein Kandidat zur Wahl stellte, wird Vereinschef Holger Schmolke die Jugendarbeit mitübernehmen. Zweiter Vorsitzender Harald Seidel wetterte gegen die mangelnde Einsatzbereitschaft und Mitarbeit vieler Schützenbrüder, wobei er auch Vorstandsmitglieder nicht ausnahm. Es sei beschämend, dass sich zu vielen Diensten stets immer nur die gleichen einfänden, deren Terminkalender ohnehin schon randvoll sei. „Dass sich kein Ersatzmann für den Jugendwart finden lässt, ist doch unmöglich. Jetzt darf der ohnehin überlastete Vorsitzende auch noch den Jugendwart geben…“, ließ Seidel Dampf ab. Überhaupt kein Verständnis hatten die Schützen wegen der zur Zeit anlaufenden kostenpflichtigen Überprüfung ihrer Zuverlässigkeit im waffenrechtlichen Sinne durch den Landkreis Hameln-Pyrmont aufgrund des neuen Waffengesetzes. Hier zog Schatzmeister Oliver Herrmann einen vom Leder, fühlt sich als ehrlicher Bürger unter Generalverdacht gestellt und findet die Aufforderung zur Kostenübernahme der Überprüfung seiner Person geradezu zynisch. Schmolke kündigte Verhandlungen deswegen auf der Ebene der Spitzenverbände an, sodass es möglicherweise zu einer plausibleren Lösung käme. Mitglieder und Gäste nahmen dagegen mit Beifall zur Kenntnis, dass das seit Jahren ausgesetzte Bürgerkönigsschießen in diesem Jahr wieder eingeführt werden soll. Es wird im Rahmen der „Spiele ohne Grenzen“ am 27. August stattfinden und eine schöne Tradition im Veranstaltungsreigen des Dorfes fortsetzen, wozu selbstverständlich auch die Bürger aus Brullsen herzlich eingeladen seien, wie Vorsitzender Holger Schmolke in seinem Jahresbericht vortrug. In Anerkennung dieser Tatsache sagte der Förderverein Hachmühlen-Brullsen zu, einen neuen Wanderpokal für das Bürgerschießen zu stiften. Im Übrigen zeige der Mitgliederstand leicht steigende Tendenz, die sich aber leider nicht auch bei der Jugend widerspiegelt.

Lang war die Liste der schießsportlichen Termine bei auswärtigen Vereinen und vor den eigenen Scheiben, von Hauptschießsportleiter Franz Hillebrand vorgetragen. Hier waren die Mannschaften aus Hachmühlen stets mit auf den vorderen Plätzen zu finden. So wurde Klaus Mertens Kreisschützenkönig in der Altersklasse.

Schützenkönig 2010 wurde Harald Seidel, Alterskönig Klaus Mertens, die Schützenkönigin heißt Gabriele Schmidt, der Jugendkönig Andreas Winterfeld. Die Vereinsmeister in ihren Disziplinen wurden Franz Hillebrand, Wilfried Thormann, Sigrid Hermanns, Holger Schmolke und Michael Küster. Die Auerhahn-Trophäe erhält der abwesende Horst Pegelow, den von Ortsbürgermeister Steinwedel gestifteten Bronze-Steinbock hatte sich Franz Hillebrand erkämpft als jahresbester Luftgewehr-Auflageschütze, während Michael Küster die Adler-Trophäe für seine Leistung als jahresbester LG-Freihandschütze mitnehmen konnte. Für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein und insgesamt 40 Jahre im Deutschen Schützenbund erhielt Klaus Oberheide zwei Urkunden und Ehrenzeichen, und für ebenfalls 40-jährige Verbandstreue bekam Harald Seidel seine Auszeichnung. Dem heute verhinderten Valentin Ottermann wird seine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft später überreicht werden.



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