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Handy als "Retter in der Not"

Stadthagen (jl). Das Mobiltelefon hat erst einer Frau , dann einem Mann aus ziemlich aussichtslosen Situationen geholfen. Den Rest haben Polizeibeamte erledigt. Die Frau hatte sich im Wald festgefahren, der Mann war laut Polizeibericht "Gefangener" in einer Toilette.

veröffentlicht am 24.11.2007 um 00:00 Uhr

Die junge Frau ist erst vor kurzem ins Stadthäger Umland gezogen und hat offenkundig wenig Ortskenntnis. Morgens wollte sie mit einem Kleinkind im Auto aus Richtung Nienstädt kommend nach Rodenberg fahren. Doch statt auf die Stadthäger Umgehungsstraße zu fahren, bog sie in die Körsestraße ein und fuhr immer geradeaus -über den Schaumburger Weg hinaus in den Wald auf dem Bückeberg. Dort kamen ihr Zweifel, ob sie auf dem richtigen Weg ist. Beim Wendemanöver ist es dann passiert: Das Auto blieb in einem Graben neben dem Waldweg stecken. Die Frau wählte per Handy den Notruf 110. Eine Streifenwagenbesatzung machte sich auf die Suche. Eineinhalb Stunden suchten die Beamten vergebens -weil die Gesuchte nicht genau beschreiben konnte, wo sie war. Dann wurde die Polizeizentrale in Nienburg eingeschaltet. Die Beamten dort versuchten mit Einwilligung der Frau eine Handy-Ortung. Das gelang nach mehreren Versuchen. Als der uniformierte Suchtrupp endlich fündig wurde, war es 7 Uhr. Die Beamten zogen Frau, Kind und Auto unversehrt und unbeschädigt aus dem Graben und verabschiedeten sich mit einer präzisen Wegbeschreibung für den weiteren Weg nach Rodenberg. Der nächste Hilferuf per Handy kam gegen Mittag aus der Toilette einer Stadthäger "Döneria". Mehr konnten die Beamten nicht verstehen, weil der Stromvorrat des Telefons in diesem Augenblick verbraucht war. Um den Pechvogel zu befreien, mussten die Polizisten in dem Lokal die Tür aus den Angeln heben, weil diese sich nicht per Schlüssel öffnen ließ.



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