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Flohmarkt-Saison startet am 10. März / Gebühren zwischen 6 und 8 Euro

Handel und Feilschen inklusive

Rinteln (ur). Obwohl seine Projekte in Rinteln von der Verwaltung und auch von Teilen des Einzelhandels nicht immer nur positiv begleitet wurden, will Hans-Joachim Bäkmann vom "Sammelsurium" in der Brennerstraße auch in diesem Jahr wieder mehrere Flohmarktveranstaltungen durchführen.

veröffentlicht am 06.02.2007 um 00:00 Uhr

Und da gerade die regelmäßigen Beschicker und Kunden von Trödelmärkten langfristig planen, legt er bereits jetzt seine Termine vor, obwohl der Eröffnungsflohmarkt erst am 10. und 11. März auf dem Steinanger stattfindet. Die nächste Veranstaltung auf dem innenstadtnahen Areal ist dann schon für den 31. März und 1.April geplant, weitere Termine folgen am 14. und 15. Juli sowie am 18. und 19. August, wobei der Betrieb am Sonnabend schon um 7 Uhr und am Sonntag aus Gründen des Feiertagsschutzes offiziell erst um 11 Uhr beginnt. Die zum Teil erheblichen Abstände zwischen den Steinanger-Flohmärkten resultieren daraus, dass bei der Verwaltung bereits verschiedene andere Veranstaltungen gemeldet sind und nach Auffassung der Stadt damit weitere Flohmärkte auf dem Steinanger aus rechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig sind. "Ganz verstehen kann ich das eigentlich nicht. Wir graben ja dem Einzelhandel und den Standinhabern auf anderen Veranstaltungen nichts ab", bedauert Bäkmann die seiner Meinung nach mangelhafte Berücksichtigung der Magnetwirkung von Flohmärkten über den Standort hinaus. Allerdings hat er in Absprache mit dem Marktkauf an der Konrad-Adenauer-Straße dort wieder einige Sonntagstermine eingerichtet: Am 6. Mai, am 17. Juni, am 16. September und am 7. Oktober kann dort wieder nach Herzenslust "gekauft wie gesehen" werden - Handeln und Feilschen natürlich inklusive! "Vielleicht findet sich ja eine dauerhafte Lösung, wenn die Steinangerbebauung in Angriff genommen wird", hofft Bäkmann - und wird bis dahin wohl mit seinen Kunden und Anbietern in Kauf nehmen müssen, dass manche Besucher bis dahin schon mal die jeweiligen Standorte durcheinanderbringen. Mit Standmetergebühren zwischen 6 und 8 Euro liegt Rinteln zumindest damit deutlich unter dem, was in einigen anderen Städten gefordert und gezahlt wird.

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