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13:3 Punkte in 150 Sekunden: TuS-Aufholjagd kommt eine Minute zu spät

Hameln wankt, stürzt aber nicht Lindhorst verliert knapp mit 91:96

Basketball (rh). Das war noch einmal ein Klassespiel des TuS Lindhorst im letzten Heimspiel der Saison. Die Mannschaft lieferte dem noch ungeschlagenen Tabellenführer und bereits als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga feststehenden VfL Hameln einen großen Kampf und verlor am Ende nur knapp und auch unglücklich. mit 91:96 (49:49).

veröffentlicht am 13.03.2007 um 00:00 Uhr

David Bednareck konnte häufig nur durch Fouls gestoppt werden. T

Für den TuS besteht weiterhin die Möglichkeit auf Platz fünf, allerdings muss bei einem Sieg in Hardegsen gleichzeitig Braunschweig gegen BG Göttingen verlieren. Zum vierten Mal trafen in der Oberliga die beiden Mannschaften aufeinander. Nach drei klaren Hamelner Erfolgen sah das diesmal ganz anders aus. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem auf beiden Seiten die Offensive im Vordergrund stand. Der VfLüberzeugte erneut durch sein schnelles Passspiel und gutes Rotieren im Angriff, hatte allerdings bei Würfen aus der Distanz nicht seinen besten Tag erwischt. Lindhorst wechselte das Spielüber die Center- und das Fast-Break-Spiel geschickt ab und so stand es nach dem ersten Viertel 24:24 und zur Pause ebenfalls noch unentschieden 49:49. Den besseren Start in die zweite Halbzeit hatte der TuS, der sich bei einer Führung von 56:51 allerdings drei leichte Ballverluste erlaubte und sonicht vorentscheidend davon ziehen konnte. Hameln fing sich wieder und gewann diesen Spielabschnitt schließlich mit 20:16. Pech für den TuS Mitte dieses Viertels: Victor Burhanau fiel nach bis dahin sehr guter Leistung erneut verletzt aus und zu allem Überfluss musste der TuS auch noch das komplette letzte Viertel ohne Heinrich Gerhardt (5 Fouls) bestreiten. Zwei so wichtige Leistungsträger waren nur schwer zu ersetzen. Hameln zog auf 93:78 (38. Minute) davon und alles schien gelaufen. Doch in den letzten drei Minuten antwortete der TuS noch einmal eindrucksvoll. Diese Aufholjagd (13:3 in 150 Sekunden) wurde nur von der Schlusssirene beendet. Eine Minute länger und es wäre erneut zu einem Herzschlagfinale gekommen. TuS: Victor Burhanau 9, Eugen Judt 7, Alexander Weinert 14, Heinrich Gerhardt 15, Sebastian Glänzer 8, Oleg Burhanau 4, David Bednareck 18, Christian Brenneke 9, Christian Blome 7.



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