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Auslandsmarketing 2010 festgelegt / Holland und Polen Schwerpunkte

Hameln und acht andere Städte wollen ihre Kräfte bündeln

Die Sehenswürdigkeiten Hamelns sollen im Verbund mit den Städten Braunschweig, Celle, Göttingen, Goslar, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfenbüttel gemeinsam international vermarktet werden.

veröffentlicht am 03.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 04.02.2010 um 09:40 Uhr

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Foto: Dana

Hameln (HW). National sind sie Konkurrenten, aber wenn es um die internationale Vermarktung ihrer Städte geht, arbeiten die Tourismus-Organisationen Hand in Hand. Aus diesem Grund haben sich Hameln, Braunschweig, Celle, Göttingen, Goslar, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfenbüttel bereits 1984 unter dem Slogan „Die 9 Städte in Niedersachsen“ zusammengeschlossen, um Auslandsaktivitäten gemeinsam zu planen.

Gestern trafen sich die Vertreter dieser neun historischen Städte in Hameln, um ihre Auslands-Projekte für dieses Jahr festzulegen.

Bereits seit 1984 treten sie international gemeinsam auf. „Gegründet wurde die Marketing-Kooperation, um Kräfte und finanzielle Mittel für eine Vermarktung im Ausland zu bündeln“, erklärte Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH als Sprecher der Kooperation. Aktiv seien „Die 9“ vor allem in Nordeuropa.

Insbesondere vor dem Hintergrund immer knapper werdender öffentlicher Mittel gewinne die Zusammenarbeit an Bedeutung, erläuterte Harald Wanger, Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT). „Für Hameln bedeutet die Mitgliedschaft eine Präsenz in den unterschiedlichsten Medien und auf Fachmessen, die eigenständig nur schwer möglich ist“, sagte er.

Neben dem Besuch von Tourismusmessen und Workshops stehen die Kooperation mit Reiseveranstaltern und das Thema Online-Marketing im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten.

Ausgebaut werden soll insbesondere eine seit zwei Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der schwedischen Fährlinie Stena Line.

Intensiviert werden sollen zudem die Aktivitäten in den Niederlanden, und auch in Polen wollen die neun niedersächsischen Städte noch präsenter werden. Ziel: Die Gästeaufkommen in den Mitgliedsstädten sollen gesteigert und die historischen Kerne als touristische Destinationen beworben werden. Laut Wanger kommen über 20 Prozent der Gäste in den neun Städten aus dem Ausland.



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