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Nabu stutzt die Weiden/ Ende des Monats: Krötenzäune aufstellen

Halbstarke werden kahlköpfig

Obernkirchen/Vehlen (sig). Kahlköpfig sehen sie jetzt aus - die Weiden an den Ufern der Bäche und Wassergräben. Irgendwie muten sie an wie Halbstarke, die man zurechtgestutzt hat. Aber es hat einen guten Grund, dass die Obernkirchener Mitarbeiter des Naturschutzbundes in diesen Tagen mit Leitern, Schutzkleidung und Motorsägenin die Feldmark ausgeschwärmt sind.

veröffentlicht am 05.02.2008 um 00:00 Uhr

Hier wird eine Eiche unweit der Bundesstraße 65 in Vehlen geschn

"Wenn das nicht alle sechs bis sieben Jahren geschieht, kann es passieren, dass durch die starkenÄste der Stamm gesprengt wird", erklärte Werner Asmus vom Obernkirchener Nabu-Vorstand. Dieser Gefahr wird durch das rechtzeitige Schneiden vorgebeugt. Fachleute sprechen dann vom Schneiteln. Die abgetrenntenÄste taugen nicht sonderlich als Brennholz, aber sie werden dennoch dafür verwendet oder eben geschreddert. Asmus: "Zum Flechten taugen nur die dünnen Zweige der Korbweiden, und die stehen beileibe nicht überall." Er habe sich sogar einen Zaun aus dem Weidenholz angelegt. Die Nabu-Mitarbeiter hatten sich diesmal Bereiche an der Bundesstraße 65 und den Biotop in Vehlen vorgenommen. Das Wetter spielte mit, und so konnte bis zum Mittag durchgearbeitet werden. Der nächste Einsatz steht Ende Februar an. Dann sollen im Einzugsgebiet der Bergstadt wieder Schutzzäune für die Krötenwanderung aufgestellt werden. Am Karfreitag laden die Umweltschützer zu einer Wanderung ein. Der Schwerpunkt liegt auf Vogelstimmen und Frühblütern. Anschließend gibt es ein gemeinsames Frühstück im Jugendzentrum. Am letzten Sonntag im April steht eine Exkursion bei Winzlar am Steinhuder Meer an. Zum Kräuterfest begeben sich die Nabu-Mitglieder am 1. Mai nach Südhorsten zur Familie Asmus. Eine weitere botanische Exkursion plant der Nabu für den 29. Juni. Die Teilnehmer treffen sich beim Jugendzentrum. Am 22. August werden die Obstbaumwiese am Stiftswald und die Naturwiesen im Sonnenbrink gemäht. Eine Woche später folgt die Fledermausnacht. Im zweiten Halbjahr stehen noch das Abräumen der gemähten Wiesen und das Pressen der Apfelernte an. Wenn es genügend Obst gibt, dann soll das am 17. Oktober auf dem Hof des Jugendzentrums geschehen. An jedem zweiten Donnerstag eines Monats trifft man sich um 20 Uhr im Café am Sonnengarten.



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