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Nach tödlichem Unfall: DB Netz will Weg am Bahnübergang schließen

Halbschranken: Bau verzögert sich

Hohnhorst (tes). Die Errichtung der Halbschranken am Bahnübergang Hauptstraße in Hohnhorst ist verschoben worden - auf Beginn des kommenden Jahres. Zum Stand des Planfeststellungsverfahrens berichtete Bürgermeister Otto Lattwesen im Rat, dass die DB Netz jetzt alle Pläne fertig hat. Diese bergen eine Überraschung: Der Weg rechts hinter dem Bahnübergang soll aus Sicherheitsgründen dichtgemacht werden.

veröffentlicht am 09.08.2008 um 00:00 Uhr

Für Lattwesen eine Einschränkung, die in Kauf zu nehmen sei. "Sicherheit geht vor! Hier darf nichts mehr passieren", erinnerte er an den schweren Unfall im vergangenen Jahr, bei dem fast eine ganze Familie ums Leben gekommen war. Die Gemeinde wolle keinen Anlass geben, die hart erkämpften zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen zu gefährden. Wie berichtet, sind an dieser Stelle getrennte Halbschranken für die Straße und für Fußgänger vorgesehen. Diese Zusage der DB Netz findet sich komplett in den Plänen wieder. Lattwesen hat die vom Wegfall des Feldweges betroffenen Landwirte informiert und auch bereits eine Alternative auf Lager. Der Weg hinter dem Buswartehäuschen an der Bundesstraße soll befestigt werden, um eine Befahrung von dieser Seite aus zu ermöglichen. Ein entsprechender Antrag wird in die Planung aufgenommen. "Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe", betonte Lattwesen, "der marode Weg wird befestigt und wir können unsere Zustimmung geben zur Schließung des bestehenden Weges am Bahnübergang." Zudem bleibe der Zeitplan für den Ausbau der Hauptstraße von den Verzögerungen in diesem Abschnitt unberührt. Ende August werde der erste Düker in Richtung Rehren vorgenommen.



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