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Ende des Profi-Tischtennis in der Seeprovinz? / Rückzug hat finanzielle Gründe / Mit Sponsoren wäre die 2. Bundesliga möglich

Hagenburg zieht sein Team aus der Regionalliga zurück

Tischtennis (la). "Wir ziehen unsere erste Herrenmannschaft in die Oberliga West zurück", gab TSV-Boss Wolfgang Linke bekannt. Während der Spartenversammlung am Sonnabend sei der Entschluss gefallen, sich aus dem Profi-Tischtennis zurückzuziehen.

veröffentlicht am 24.04.2007 um 00:00 Uhr

Das Team des TSV Hagenburg löst sich auf. Foto: ph

Die Gerüchteküche brodelte schon seit langem und da die Finanzierung der Regionalligamannschaft des TSV Hagenburg immer schwieriger wurde, ist dies die einzig logische Konsequenz. "In der Oberliga erhalten die Spieler lediglich die Fahrtkosten ersetzt", so Linke. Ara Karakulak wird in der kommenden Spielzeit für Tündern antreten und auch Pavel Wawrosz wurde bereits beim letzten Punktspiel verabschiedet. Der Vertrag von Arturas Orlovas wurde nicht verlängert. In der Oberliga wird der TSV Hagenburg mit Patrick Günther, Kestutis Zeimys, Uwe Lindenlaub, Stefan Bork, Alexander Demin, Carsten Linke und Jörn Petersen antreten. "Mit dem Team können wir oben mitspielen", stellte Linke fest. Ob bei einer eventuellen Meisterschaft der Aufstieg in die Regionalliga angenommen würde, ist noch völlig offen. "Wir haben jetzt ein Jahr Zeit, um die finanzielle Seite zu regeln. Wir müssen sehen, was kommt und möglich ist", sagte Linke. Patrick Günther wird dem Team allerdings nur für drei bis vier Einsätze pro Halbserie zur Verfügung stehen und eventuell sogar ganz ausfallen, da er sich beruflich in Richtung USA verändern möchte. Der Rückzug der 1. Herrenmannschaft hat natürlich auch für die weiteren Hagenburger Teams Konsequenzen. Alle Mannschaften werden eine Klasse tiefer als bislang starten. Die Zweite in der Bezirksoberliga, die Dritte in der 2. Bezirksklasse, die Vierte in der 1. Kreisklasse und die Fünfte in der 2. Kreisklasse. Die sechste Mannschaft wird abgemeldet. Der TSV Hagenburg will in der kommenden Saison wieder mehr auf heimische Spieler setzen, was mit Ausnahme von Kestutis Zeimys auch klar nachzuvollziehen ist. Allerdings könnte der TSV Hagenburg in der kommenden Spielzeit auch in der 2. Bundesliga antreten. Der Platz für das Team wäre frei. "Wenn wir einen Sponsor finden würden, dann würden wir das natürlich gern tun", sagte Linke und hofft auf finanzkräftige Firmen, die den TSV unterstützen. Carsten Linke löst übrigens seine Mutter Helga als Spartenleiter des TSV Hagenburg ab. Seine Stellvertreterin ist Angelika Kuttig.



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