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Karl-Heinz Rosenfeld zeigt einen Einblick in sein Schaffen

"Hässliches habe ich nie versucht"

Bückeburg (bus). "Ich sehe immer das Schöne, an Hässlichem habe ich mich nie versucht", hat Karl-Heinz Rosenfeld dem Premierenpublikum einer Gemäldeausstellung bedeutet, in der der Bückeburger Künstler einen umfangreichen Überblick über sein Schaffen präsentiert. Gleich 48 Werke - überwiegend Landschaften, einige Porträts und viel Maritimes - bestätigen die Anmerkung des Impressionisten.

veröffentlicht am 25.11.2008 um 00:00 Uhr

Karl-Heinz Rosenfeld (links) erläutert Details der impressionist

Die Einführung in die im Parterre der Rosenfeld-Villa (Ulmenallee 24) zu besichtigenden Zusammenstellung geriet dem Maler, der sich wie kaum jemand anderes um die Redekunstform des Vom-Höcksken-aufs-Stöcksken-kommen Verdienste erworben hat, zu einem kurzweiligen Streifzug durch allerhand Stil- und Künstlerbesonderheiten. Selbst Kaiser Wilhelms Einstellung zur impressionistischen Bildgestaltung - "diese Schmiererei kommt mir nicht in deutsche Museen" - fand Eingang in Rosenfelds Ausführungen. "Impressionismus ist das Erlebnis eines Augenblicks, er regt die Phantasie an und macht einfach Spaß", hielt der Bückeburger dem Altvorderen entgegen. Die Ausstellung ist nach telefonischer Vorankündigung (0 57 22) 33 36 in Augenschein zu nehmen. Einige Werke sind käuflich zu erwerben. Rosenfeld: "Ich trenne mich zwar ungern von meinen Bildern, kann sie aber nicht alle behalten." Gegen Ende der Vernissage wählte der Künstler einen anderen Weg der Trennung und spendierte dem Lions Club ein Landschaftsgemälde. Der vom Club hierfür, möglicherweise im Rahmen einer Amerikanischen Versteigerung, erlöste Betrag soll einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung gestellt werden.



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