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Erfolgskonzept von Pro Rinteln bewährt sich zum neunten Mal / Nächstes Jahr auf zwei Tage ausdehnen?

Häppchen, Schnäppchen und ein paar Tröpfchen

Rinteln (crs). Beim Aufwachen um sechs Uhr morgens hatte Annette Achilles noch gedacht, sie sei im falschen Film. Strömender Regen, scharfer Wind und schaurig-kalte Temperaturen begrüßten die Chef-Organisatorin von Pro Rinteln zum Start ins Wochenende. Und das alles am Häppchen- und Schnäppchen-Sonnabend, der doch eigentlich für eine volle Innenstadt sorgen sollte. Das tat er dann aber auch: Noch am Morgen klarte der Himmel auf, spätestens am Vormittag war Rintelns Innenstadt richtig schön voll, und ein paar Tröpfchen zwischendurch störten die regenerprobten Städtebummler kaum.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 11:06 Uhr

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Zum neunten Mal hat sich das Konzept des Häppchen- und Schnäppchenmarktes als einer konzentrierten Variante des Sommerschlussverkaufs vollauf bewährt - ein Erfolgsrezept mit mindestens drei Zutaten. Erfolgszutat Nummer eins: Nahezu alle Einzelhändler der Stadt sind geschlossen dabei. 45 haben sich laut Achilles im Vorfeld angemeldet, "aber es gibt keinen, der nicht irgendetwas im Angebot hat, der nicht irgendwas an einem Stand rausgestellt hat". Erfolgszutat Nummer zwei: Rinteln hat mit dem Häppchen- und Schnäppchenmarkt in der Region eine Art Alleinstellungsmerkmal. "Diese Kombination hat sonst keine der Städte drumherum", ist Achilles stolz auf die von Pro Rinteln ersonnene Idee. Erfolgszutat Nummer drei: Das Gesamtkonzept von tollen Angeboten in den Geschäften, leckeren Snacks auf der Straße und Spaß und Spannung für die Kinder garantiert entspannte Städtebummel-Stunden für die ganze Familie. Denn: Wenn Papa seine Bratwurst genießen darf und die Kinder mit Goldwaschen oder Fossiliensuchen beschäftigt sind, dann darf Mama auch mal in Ruhe stöbern. Eigentlich ganz simpel. Ein Erfolgskonzept, das auch für die Gastronomie-Beschicker aufgeht. "Wir kommen immer wieder gerne hierher", sagt zum Beispiel Manuela Klaasen vom Crêpes-Stand. "Rinteln lohnt sich für uns ganz einfach." Für die Unterhaltung sorgten der Steinzeichen-Stand, ein Drehorgel-Mann und Messerwerfer Alfred Schneider. Und der Doktorsee-Express brachte die Gäste vom See in die Stadt und zurück. Am Ende war auch Annette Achilles rundum begeistert. "Astrein", urteilte sie am frühen Nachmittag erleichtert über die Resonanz. Für das zehnte Jubiläum im kommenden Jahr hat sie gemeinsam mit dem Einzelhandel schon neue Pläne: "Wir denken darüber nach, die Veranstaltung auf zwei Tage auszudehnen." Dass der Sonnabend in diesem Jahr wieder ein Erfolg werden würde, hatte die Organisatorin schon am frühen Morgen gewusst. Direkt nach dem Schock beim Aufstehen konsultierte sie die Internet-Seite www.wetterspiegel.de. "Die zeigen den Wolkenverlauf", erklärt sie, "und da wusste ich: Pünktlich um zehn Uhr hört der Regen auf."

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  • Wenn sich Alfred Schneider die Augen verbindet, fällt auch den Zuschauern das Hinsehen schwer. Mit einem schwarzen Tuch über dem Kopf und durchaus scharfen Messern in der Hand erprobt der Messerwerfer seine Künste an seiner Frau Monika - die übersteht das Spektakel auf dem Markt unversehrt.
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  • Schnäppchen und Häppchen: Bei der Parfümerie Koulen schnuppern sich Besucher des Häppchen- und Schnäppchenmarktes durch die duftenden Angebote, und am Crêpes-Stand von Manuela Klaasen gibt es eine Stärkung für zwischendurch. Fotos: crs


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