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Studienseminar entlässt Referendare

Hände im Schritt statt in den Taschen

Stadthagen (jcp). Von Anfängern sei man zu Profis geworden, sagte Lehramtsanwärter Christoph Wolter in seiner Rede. Im Studienseminar Stadthagen sprach er zu 16 der 18 zukünftigen Lehrer, die ihr Referendariat an Schaumburger Gymnasien abgeschlossen haben und nun mit dem zweiten Staatsexamen in der Tasche als fertig ausgebildete Lehrer ihrer Wege gehen.

veröffentlicht am 31.10.2007 um 00:00 Uhr

Gemeinsam mit der pädagogischen Leiterin Petra Rickmann und Seminarleiter Manfred Beeck ließ die Gruppe "11/05" die zwei nicht immer einfachen Jahre des Referendariats Revue passieren. So erinnerte Wolter sich daran, wie er mit den Händen im Schritt statt in den Taschen vor die Klasse trat, um ein gutes Vorbild zusein. Sein Betreuungslehrer wies ihn damals darauf hin, dass er in seiner verkrampften Pose eher an einen Fußballspieler beim Freistoß der gegnerischen Mannschaft erinnere. Im Februar 2006 traten die Mitglieder der Gruppe "11/05" zum ersten Mal allein vor eine Klasse. Und auch wenn nicht immer alles glatt verlief und die Nervosität naturgemäß hoch war, so schlugen sie sich doch tapfer und verwirklichten mit viel Kaffee und wenig Schlaf das "hervorragende Potenzial", das die stellvertretende Seminarleiterin Rickmann ihnen in ihrer Abschiedsrede bescheinigte. Im Studienseminar Stadthagen für das Lehramt an Gymnasien haben folgende Personen das zweite Staatsexamen bestanden: Nina Andrees, Lars Barkhausen, Nadine Beisel, Inga Bokelmann, Anne Ehrhardt, Pia Franke, Christian Gach, Marcus Grimmer, Anke Küddelsmann, Jill Mesdag, Kerstin Pufal, Juliane Raffel, Miriam Sander, Manuela Schürmann, Yvonne Steffen, Christoph Wolter und Christian Zikeli. Rund die Hälfte von ihnen wird dem Kreis verbunden bleiben und hier unterrichten: am Adolfinum in Bückeburg, am Gymnasium Ernestinum in Rinteln, am Stadthäger Wilhelm-Busch-Gymnasium, an den Gymnasien in Stolzenau und Bad Nenndorf und am Ratsgymnasium in Stadthagen.

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