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Krankenhagens Sänger suchen Nachwuchs / Kooperation mit Kirchenchor macht Mut

"Haben wir nicht die richtige Lobby?"

Krankenhagen (who). "Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Sänger her", hat Ortsbürgermeister Gerhard Werner zur Hauptversammlung den Männergesangverein Krankenhagen ermutigt. Hintergrund ist die Sorge, die auch andere Gesangvereine umtreibt: Das Durchschnittsalter der Mitglieder ist hoch und der Sängernachwuchs rar.

veröffentlicht am 20.03.2007 um 00:00 Uhr

Der Vorsitzende der Krankenhäger Sänger, Bernd Requardt, mit den

"Haben wir nicht die richtige Lobby oder woran liegt es?" fragte der Vorsitzende Bernd Requardt während seines Jahresberichtes. Man habe im Blick auf die gestörte Auftrittsfähigkeit "einige Termine weniger angenommen, um alles gut über die Bühne zu bringen". Die Chorleiterin Rita Lüse dazu: "Mich macht es traurig, manchmal vor dem Chor zu stehen und zu sehen, dass in gewissen Stimmen nurein Sänger vor mir steht." Manchmal hapert's an der Singfähigkeit bei Auftritten, weil weniger als die üblichen 12 bis 14 Sänger antreten, hat der Ortsbürgermeister festgestellt, der selber aktiv im Verein mitsingt. Der Zuspruch beim Dämmerschoppen, den MGV und Ortsfeuerwehr seit 25 Jahren alle zwei Jahre ausrichten, sei dagegen Beleg für den Rückhalt in der Bevölkerung. Werner: "Das ist jedes Mal ein richtiges Dorfgemeinschaftsfest." Insgesamt habe der MGV immer wieder mal Höhen und Tiefen erlebt und auch überwunden. Pastor Helmut Syska machte nachdrücklich Mut für die Zukunft und verwies auf die enge Zusammenarbeit von Kirche und Sängern: "Das gemeinsame Singen mit dem Kirchenchor ist ein gutes Beispiel." "Mit dieser Chorleiterin und den eigentlich verfügbaren Sängern müsste es eigentlich gut gehen", erinnerte Gerhard Werner an das gut aufgestellte Repertoire und auch an die Glanzlicht-Auftritte im Vorjahr. Darunter die Gedenkfeier zum Volkstrauertag, als der Kirchenchor zum ersten Mal mit dabei gewesen war. Zur Hauptversammlung wartete auf drei Sänger-Jubilare die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft. Horst Scholz und Erich Leopold gehören seit mehr als 50 Jahren dazu und Willi Bohn seit über 25 Jahren.



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