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Mit seiner Betonchemie gehört das Hamelner Unternehmen international zu den Branchenführern

Ha-Be trotz Krisenzeit auf festem Fundament

Hameln (HW). „Dank einiger Großprojekte sind wir von der Krise bislang weitgehend verschont geblieben“, sagt Ulrich Meyer. Er ist Geschäftsführer der Ha-Be Betonchemie GmbH & Co. KG. Im Mai 1970 wurde der heutige Hersteller von Betonzusatzmitteln, Betonfarben und Oberflächenschutz-Systemen als reines Baustofflabor in Hameln gegründet.

veröffentlicht am 31.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Hervorgegangen aus einem Betonwerk, gehört Ha-Be mit mehreren Standorten in Europa und dem Mittleren Osten inzwischen international zu einem der führenden Unternehmen der Betonchemie-Branche.

Zu Gründungszeiten war die Ha-Be überwiegend als Eigen- und Qualitätsüberwacher in Transportbetonwerken tätig. Ein Geschäftszweig, den die Firma mit Sitz an der Stüvestraße auch heute noch verfolgt, „aber nicht mehr mit der Priorität von einst“, wie Ulrich Meyer erklärt.

1983 wurde das Leistungsspektrum um die Produktion von Betonchemie erweitert und vom Gründungsgesellschafter und langjährigen Geschäftsführer Walter Meyer im Betonmarkt etabliert. Nach seinem Tod übernahm Ulrich Meyer, später gemeinsam mit Georg Heidrich, die Geschäftsführung. In den zurückliegenden zehn Jahren wurde das Sortiment zunächst um Zusatzmittel für Betonwaren- und Fertigteilproduktionen erweitert. Gemeinsam mit den später gegründeten Geschäftsbereichen Oberflächenschutz und Betonfarben erschloss die Ha-Be so weitere, neue Marktsegmente der Betonindustrie. Die chemischen Produkte des Hamelner Unternehmens verzögern oder beschleunigen beispielsweise den Beton oder lassen den Baustoff frostsicher werden. „Die Einsatzmöglichkeiten unserer Produkte sind vielfältig“, beschreibt Meyer.

Des Weiteren verschaffte sich die Ha-Be Zugang zu neuen Absatzmärkten in Europa und dem Mittleren Osten: Angefangen mit der Gründung von polnischen und tschechischen Tochtergesellschaften, ist die Ha-Be mittlerweile in vielen europäischen Ländern etabliert. Erst 2005 wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Ha-Be Middle East FZC als Produktionsstandort errichtet. Von dort aus werden derzeit weitere arabische Märkte mit dem Hamelner Produkt-Know-how erschlossen.

Die Ha-Be ist bis heute im Besitz dreier Familien, die auf nachhaltige Entwicklung setzen und die langfristigen Ziele des Unternehmens vor den kurzfristigen Erfolg stellen. So konnte die Ha-Be in den vergangenen 40 Jahren kontinuierlich wachsen. Heute arbeiten weltweit rund 140 Mitarbeiter für das Unternehmen. „Mit dem Wissen und Ideenreichtum unserer Mitarbeiter haben wir in den letzten Jahren eine hochwertige Produktpalette entwickelt, mit der wir im internationalen Wettbewerb sehr gut aufgestellt sind. Wir haben ein Spitzenteam – qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, mit denen es Spaß macht, weiter Gas zu geben. Auf dieser Grundlage können wir trotz Wirtschaftskrise optimistisch in die Zukunft blicken“, gibt sich Meyer zuversichtlich.



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