weather-image
27°
Agathe Zukowski stellt bei "Unikart" aus

Haare als Sinnbild

Bad Nenndorf (tes). "Klein, aber fein." Mit ihrer Vernissage ist Künstlerin Agathe Zukowski (23) nur an räumliche Grenzen gestoßen. Die Ausstellung "Zufall im Chaos" lockte viele Kunstinteressierte in das kleine Geschäft "Unikart" in der Fußgängerzone.

veröffentlicht am 16.03.2007 um 00:00 Uhr

Die diplomierte Künstlerin Agathe Zukowski freut sich über die g

"Ein gutes Bild bedarf keiner Erklärung, aber gute Kunst war schon immer erklärungsbedürftig", legte Prof. Dr. Hans Brümmer, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie, die Grundlage für Gespräche mit der Künstlerin. Zu ihren Bildern zum Thema "Zufall im Chaos" befragt, meinte diese: "Haare sind optimal, um das Chaos darzustellen, jedes einzelne behauptet sich in der Masse, bleibt dabei einzeln, oder bildet mit anderen einen Strang." Brümmer, der sie seit Jahren begleitet, sei schon früh vom Fotorealismus und den Wirklichkeitsinterpretationen fasziniert gewesen. In der aktuellen Ausstellung erkannte dieser erneut eine deutliche Weiterentwicklung: "Sie lebt für die Kunst." Schon mit 15 Jahren habe sich die gebürtige Polin erstmals für ein Stipendium beworben. Später verbrachte sie ein Semester in Japan an der Uni Hiroshima. Seit 2006 hat sie ihr Diplom in der Tasche. Die in Bad Nenndorf ausgestellten Bilder sind Vorarbeiten für die Prüfung im Meisterschülerstudium an der FH Hannover. Im "Unikart" ergänzen sich ihre Werke gut mit dem Schmuck, den ihre Mutter entwirft, anfertigt und seit vier Monaten dort verkauft. Die Ausstellung läuft noch zwei Monate.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare