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TuS Niedernwöhren glänzt als Veranstalter / SC Langenhagen gewinnt das E-Junioren-Turnier

"H2O-Cup" mitüber 1000 Nachwuchskickern

Jugendfußball (hga). Mehr als 1000 junge Fußballer haben dem ersten "H2O-Cup" zu einem großen Erfolg verholfen. Der TuS Niedernwöhren hatte geladen und 92 Mannschaften waren gekommen.

veröffentlicht am 30.06.2008 um 00:00 Uhr

Rassige Zweikämpfe gab es bei den Jugendfußballern um den Turnie

So hatte die E-Jugend vom FC Grevesmühlen, in Mecklenburg-Vorpommern beheimatet, eine vierstündige Fahrtzeit auf sich genommen, um am Turnier teilzunehmen. "Das ist die Saison-Abschlussfahrt und es macht wirklich Spaß", erklärte Trainer Rüdiger Iserhot. Zur Einladung verholfen hatte Iserhots Schwager, der sich in Niedernwöhren niedergelassen hat. Nicht ganz so weit hatte es Marcel Kirschner. Für den Coach der F-Junioren vom SV Blau Gelb Berlin war es das erste Turnier außerhalb Berlins. "Die Aufmachung ist sehr gut", befand Kirschner, der mit seiner Mannschaft erst am Sonntag ran musste und den Sonnabend nutzte, um sichdie Spiele der E- und D-Junioren anzusehen. Die Nachwuchskicker vom FC St. Pauli mussten ihre Anfahrt beenden, hatten offenbar etliche Schutzengel im Gepäck. Ein polnischer LKW fuhr auf die Fahrzeuge der St. Paulianer auf, zum Glück wurde niemand verletzt, die Kinder standen allerdings unter Schock. Die Jugendabteilung vom TuS stellte mit Wolfgang Müller, Torsten Sennholz und Arie Brzezinski ein starkes Organisationsteam, dass seit dem Oktober 2007 mehr als 1000 Arbeitsstunden leistete. "Die Plätze waren ziemlich schnell weg", konstatierte Müller. Bei den E-Junioren wurde die Teilnehmerzahl sogar aufgestockt. Auf beiden Sportplätzen im Beerbuschstadion herrschte Bewegung - viel Bewegung. Es wimmelte und wuselte, auf sechs Plätzen liefen die Spiele, rundherum die pausierenden Mannschaften mit Fans und Betreuern. Mehr als 100 Helfer hatte der Gastgeber im Einsatz, die Spiele der E- und D-Junioren wurden von 14 Jungschiedsrichtern geleitet. Am Freitag eröffneten die B-Junioren der JSG Niedernwöhren/Enzen das Wochenende mit einem Spiel gegen den SC Langenhagen, die JSG unterlag 1:2. Bei der anschließenden Zeltdisko erregten einige den Unmut Müllers. "Es ist bedauerlich, dass einige trotz freiem Eintritt mit eigenen Getränken ins Zelt kommen", erklärte Müller. So würden Veranstaltungen kaputt gemacht, führte Müller aus. Am Sonnabend dann waren die E-Junioren mit 30 und die D-Junioren mit 18 Mannschaften am Start. Ab und an fegten Regenschauerüber das Gelände, die taten der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Am Rande waren wieder die Trainer zu hören, die ihre Anweisungen in die Spielfelder riefen, aber auch Bemerkungen anderer Art. "Man muss auch mal verlieren können", kam aus einer Gruppe Mütter. Die Antwort aus einer Gruppe Betreuer und Trainer kam prompt: "Aber nicht 4:0." In der Gesamtheit stellten sich beide Gruppen als zum TSV Klein Berkel Wangelist zugehörig heraus, am Ende wurde die Mannschaft bei den E-Junioren Dritter. Frank Fuchs vom Hauptsponsor H2O war von der Organisation und der Stimmung beeindruckt. "Die Kinder und der Spaß stehen im Vordergrund, dass haben wir gerne begleitet", meinte Fuchs. Die Ü30-Party im Zelt am Sonnabend war mit mehr als 1000 Gästen sehr gut besucht, fügte sich also in die Erfolgsgeschichte des Wochenendes ein. Das Finale der E-Junioren gewann der SC Langenhagen mit 1:0 gegen den TSV Havelse, Dritter wurde der TuS Klein Berkel Wangelist vor Hannover 96. Auch bei den D-Junioren landete der TSV Havelse auf dem zweiten Platz, unterlag im Finale dem TuS Haßbergen 1:2. Dritter wurde der TSV Havelse II vor der JSG Düngen-Heinde. Am Sonntag standen die Turniere der F-I- und F-II-Junioren mit insgesamt 36 Mannschaften auf dem Spielplan. Bei den F-I-Junioren setzte sich der TV Jahn Leveste in einem spannenden Finale mit 4:3 gegen den Nachwuchs von Hannover 96 durch. Dritter wurde der 1. FC Wunstorf vor dem SC Langenhagen. Bei den F-II- Junioren kämpften 15 Mannschaften in einer Punkterunde um den Turniersieg. Den H2O-Cup holten sich die Youngster des TSV Krähenwinkel. Auf den weiteren Plätzen folgten der SC Langenhagen, SV Nienstädt und Union Minden.



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