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Fünfter Jahrgang der Hauptschule schrumpft auf eine Klasse / Am RGS "Ruck" nach den Ferien

Gymnasien nehmen 14 neue Klassen auf

Stadthagen (jl). Der Andrang auf die fünften Klassen der beiden Stadthäger Gymnasien ist im nächsten Schuljahr noch stärker als vor einem Jahr. Auch der Realschulzweig der Schule am Schlosspark wird in dem neuen Jahrgang eine Klasse mehr als 2006 bilden können. Auf der Strecke bleibt der Hauptschulzweig. Dort wird es nur eine kleine Fünfte geben.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 15:54 Uhr

Nach Angaben von Schulleiterin Rotraud Becker wird die neue fünfte Hauptschulklasse am Schlosspark nur zwölf Schüler umfassen. Sie wird als Integrationsklasse an den Start gehen. Darin werden in Stadthagen erstmals lernbehinderte Kinder aus anderen Schuleinzugsbereichen unterrichtet. Der Grund ist laut Becker die Schließung der Förderschule Schwerpunkt Lernen in Bad Nenndorf. Im vergangenen Schuljahr gab es noch Anmeldungem, die für die Bildung von zwei Hauptschulklassen gereicht haben. Wie die Schülerströme sich jetzt orientieren, bekommt die Schule Am Schlosspark in ihrem Realschulzweig zu spüren. 87 Fünftklässler sind angemeldet. Das reicht zur Bildung von drei Klassen. 2006 war die Realschule mit 62 Schülern in zwei Klassen an den Start gegangen. Beim neuen Jahrgang kommen nach Angaben des stellvertretenden Schulleiters Manfred Daseler 54 Prozent mit einer Hauptschul- und 46 Prozent mit einer Realschulempfehlung. Zum neuen Schuljahr wird am Schlosspark sozusagen der zweite Gang in Sachen Ganztagsschule eingelegt. War dieses Angebot bislang nur den fünften Klassen vorbehalten, gilt es dann für die fünften und sechsten . Einen Ruck in der Größe des Startjahrgangs macht das Ratsgymnasium (RGS) nach den Ferien. Statt sechs vor einem Jahr wird es nach Angaben von Schulleiter Heinrich Frommeyer jetzt sieben fünfte Klassen geben. Insgesamt nimmt das RGS etwas mehr als 200 ehemalige Viertklässler auf. Rund 75 Prozent davon kommen laut Frommeyer mit einer Gymnasial- und der Rest mit einer Realschulempfehlung. Frommeyer deutete an, dass die Lehrerversorgung nicht genau proportional mit der Schülerzahl wachse. Die "Unterrichtsversorgung ist deutlich schlechter als im Vorjahr", betonte der Schulleiter. Er sehe aber einen Weg, die Unterrichtsversorgung in den Griff zu bekommen. Die Zahl der neuen Fünftklässler des Wilhelm-Busch-Gymnasiums (WBG) in Stadthagen beträgt nach Angaben des Pädagogen Kai Wolter "knapp über 200" und ist damit fast identisch mit der Stärke der Anfänger von 2006. Damals wie jetzt wird das WBG mit sieben Klassen an den Start gehen. Das Prozentverhältnis der Empfehlungen des neuen Jahrgangs liegt laut Wolter bei 70 (Gymnasium) zu 30 (Realschule). Die Eckdaten der Unterrichtsversorgung stehen am WBG noch nicht fest. Sie werden erst gegen Ende der Ferien ermittelt. An beiden Gymnasien wird es in den fünften Jahrgängen wieder Bläserklassen geben. Und in beiden Häusern reicht auch die vorhandene Raumkapazität, betonte Frommeyer.

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