weather-image
24°
Bornemann-Gebäude: Morgen könnte eingezogen werden, so gut sind die vorhandenen Büroräume

Gute Substanz, Büros ohne Ende, Top-Zustand

Obernkirchen (rnk). Schwer zu sagen, wie viele es wirklich sind: 25? 30? 35? Oder doch 40? Auf der zweiten Etage des Bornemann-Gebäudes reiht sich auf jeder Seite eines langen Flures Büro an Büro - sollte die deutsche Nationalmannschaft einmal ihr Trainingslager in der Bergstadt abhalten, könnte jedem Spieler hier ein ruhiges Einzelzimmer garantiert werden.

veröffentlicht am 28.05.2008 um 00:00 Uhr

0000488298.jpg

Der Ortsverein der SPD hatte den Vorschlag gemacht, sich das Gebäude anzugucken, damit beim nächsten Konzept, das entwickelt, beraten, geändert oder beschlossen wird, jeder weiß, worüber gesprochen wird. Gut 50 Gäste konnte SPD-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Mevert gestern Nachmittag begrüßen - überwiegend Bürger, die sich informieren wollten. Die Substanz des Gebäudes ist gut bis sehr gut, oben liegen die Büros, die sich in einem richtig guten Zustand befinden. Sie könnten problemlos morgen bezogen werden. Und sie sind intelligent gestaltet: Viele Wände sind Leichtbauwände, in einer Stunden könnten sie entfernt werden, aus zwei oder gar drei Räumen könnte ohne Aufwand ein großer Raum geschaffen werden, in dem sich beispielsweise eine Krippengruppe austoben könnte. Die Erreichbarkeit für Gehbehinderte ist überhaupt kein Problem, wie Bürgermeister Oliver Schäfer betonte: Der gläserne Vorbau, der einst einen Pförtner beherbergte, bietet sich als Aufzug geradezu an, die Behindertengerechtigkeit wäre schnell hergestellt. Außerdem gibt es in der Bornemann-Straße dem Gebäude zugeordnete eigene Parkplätze. Einen prima Eindruck macht auch der Eingangsbereich: Grauer Marmor, der bis unter die Decke reicht - einmal abwischen und schon hat ein Familienzentrum einen mehr als repräsentativen Eingangsbereich. Toiletten und Duschen gibt es auf beiden Etagen, auch hier ist der Zustand allemal befriedigend. In der ersten Etage, also unten, finden sich drei große Industriehallen, die zuletzt als Fuhrpark genutzt wurden - von der Sonderkommission, die es offiziell in der Bergstadt ja nie gegeben hat. Auf die von Mevert aufgeworfene Frage ?Was kann man hier machen?' gab es gestern keine Antwort, aber einen Eindruck haben alle mitnehmen können: Hier isteine Menge machbar. Und weil Rathausumbau, die künftige Nutzung des Bornemann-Gebäudes oder die Krippenfrage eher mehr denn weniger zusammen hängen, ist jetzt wieder die Politik am Zug: Entscheidungen müssen her. Besser heute als morgen.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare