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SPD-Ortsverein Brünnighausen-Bäntorf sieht Vorteil der Bürgernähe

Gute Resonanz durch Engagement

Brünnighausen/Bäntorf (ist). Die Tische sind zwar nur zur Hälfte besetzt. Von insgesamt 13 Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung der SPD Brünnighausen– Bäntorf sind allein vier Gäste aus anderen Ortsteilen, darunter der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat (Karl- Heinz Brandt) und der SPD- Ortsvereinsvorsitzende Dirk Hensel.

veröffentlicht am 17.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:21 Uhr

Brünnighausen/Bäntorf (ist). Die Tische sind zwar nur zur Hälfte besetzt. Von insgesamt 13 Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung der SPD Brünnighausen– Bäntorf sind allein vier Gäste aus anderen Ortsteilen, darunter der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat (Karl- Heinz Brandt) und der SPD- Ortsvereinsvorsitzende Dirk Hensel. Die mit neun Genossen bescheidene Teilnehmerzahl der örtlichen Mitglieder sei aber kein Grund zur Sorge um den Ortsverein, sondern schlicht witterungsbedingt; „so mancher kann sich durchaus eine Scheibe von uns abschneiden“, meinte Fritz Westphal mit Blick auf das Wahlergebnis der SPD zur Bundestagswahl und das gute Abschneiden der SPD in Brünnighausen (43 Prozent der Erststimmen) bei der letztjährigen Bundestagswahl. Das sei eindeutig ein Zeichen dafür, dass das Engagement vor Ort bei der Bevölkerung positiv registriert werde, meinte der Vorsitzende.

59 Termine seien 2009 wahrgenommen worden, sowohl bei Fraktions-, Rats-, Ortsverbands- und Ausschusssitzungen als auch bei der eigenen Maifeier, dem Grünkohlessen und der Organisationshilfe bei Festen in den Ortsteilen. „Unsere direkte Bürgernähe im Dorf zahlt sich aus“, ist sich der Vorstand sicher. „2009 war ein gutes Jahr“, sprechen sich die Genossen Mut zu. Das fünfundvierzigste für Parteimitglied Horst Klingner, das 40. für Rudolf Stenzel, die beide geehrt wurden – dabei blieben die Erinnerungen an andere SPD-Zeiten nicht aus: Klinger, der als jugendlicher DDR-Flüchtling viel soziales Elend gesehen hat und nach der Flucht im Jugendsozialwerk Hannover untergekommen war: „Ein ausgebauter Bunker diente als Unterkunft, die die SPD gemeinsam mit dem Arbeitsamt für arbeitslose Jugendliche in den 60er-Jahren zur Verfügung stellte.“

Stenzel betonte: „Soziales und Gerechtigkeit waren damals in keiner Partei so zu Hause wie in der SPD.“ Der Mitgliedsbeitrag sei damals noch mit eingeklebter Gebührenmarke im Parteibuch quittiert worden. Eine Deutsche Mark betrug er und sei vom Vater trotz parteipolitisch anderer Orientierung gezahlt worden. Für jeweils zehn Jahre SPD-Mitgliedschaft wurden die Eheleute Bärbel und Fritz Westphal geehrt.



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