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HAWK vergibt 32 weitere Deutschlandstipendien, damit insgesamt 42 Stipendien für 2012

Gute Leistung und ziviles Engagement zählen

Holzminden/Hildesheim. Als eine von voraussichtlich nur drei Hochschulen in Niedersachsen hat die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen es geschafft: Nämlich die vom Land Niedersachsen vorgegebene Quote für die Deutschlandstipendien zu erfüllen.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:21 Uhr

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Jetzt hat die HAWK gemeinsam mit namhaften Unternehmen der jeweiligen Regionen bei einer Feierstunde in Hildesheim ihre Deutschlandstipendien vergeben. 32 Stipendiatinnen und Stipendiaten konnten im großen Hörsaal des Goschentores ihre Urkunden in Empfang nehmen. Damit laufen 2012 insgesamt 49 Deutschlandstipendien. Das bedeutet, dass ein Prozent aller Studierenden der HAWK mit einem Deutschlandstipendium unterstützt wird. Die Bundesmittel fließen abhängig von der jeweiligen Studierendenzahl an die Hochschulen.

„Die ausgewählten HAWK-Studierenden werden durch das Deutschlandstipendium zwei Semester lang mit 300 Euro monatlich unterstützt. Die Stipendien werden zur einen Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von privaten Förderern getragen“, erklärt HAWK-Vize-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Viöl kurz vor der feierlichen Übergabe. Mittlerweile fördern 38 Unternehmen und Institutionen ein Deutschlandstipendium an der HAWK. Vergeben werden die Stipendien an Studierende der HAWK mit überdurchschnittlichen Leistungen, die sich in der Regelstudienzeit befinden und besonderes gesellschaftliches oder soziales Engagement vorweisen können. Insgesamt gab es 49 Bewerbungen aus den Standorten Hildesheim, Holzminden und Göttingen für ein Deutschlandstipendium.

Eine davon hat die Hildesheimer Architekturstudentin Lena Catharina Bardusch geschrieben. Sie ist neben ihrem zeitaufwendigen Studium im Fakultätsrat von Bauen und Erhalten tätig sowie aktives Mitglied im VestA, in dem sie studentische Veranstaltungen und Feiern organisiert: „Dass mir das mal dazu verhilft, ein Deutschlandstipendium zu bekommen, hätte ich nie gedacht“, freut sich Bardusch. Zur Hälfte finanziert wird ihr Stipendium von der EVI Energieversorgung. Dazu meint EVI-Pressesprecherin Katrin Groß: „Wir unterstützen die HAWK jährlich bei Bau- und Energieprojekten und Stipendien.“

Etwas entspannter in die Zukunft schauen kann jetzt auch Jörn Heine, der in Göttingen Photonics/Optical Engineering an der Fakultät Naturwissenschaften und Technik studiert. Dank seines Förderers Sartorius AG kann er sich jetzt voll und ganz auf seine Master-Arbeit konzentrieren und muss nicht mehr nebenher arbeiten.

Sarah Bachmann, die in Holzminden Soziale Arbeit studiert und von der Bürgerinitiative Pro Hochschule unterstützt wird, kann sich nun einen studienbegleitenden Auslandsaufenthalt gönnen. Sie will sich um Straßenkinder auf Bali kümmern.

Mit den Studierenden freut sich auch die HAWK: „Unsere ersten Erfahrungen mit dem Deutschlandstipendium haben gezeigt, dass sich vielfach Kontakte zwischen den fördernden Firmen und den Studierenden ergeben haben. Wir wählen Studierende aus, die neben sehr guten Studienleistungen auch Engagement und Verantwortungsbewusstsein bewiesen haben, zum Beispiel bei ehrenamtlicher Tätigkeit. Denn die dabei erworbenen Kompetenzen sind wichtig für die Region, werden aber auch von künftigen Arbeitgebern hoch geschätzt“, erklärt Prof. Dr. Christiane Dienel, Präsidentin der HAWK, die dem fünfköpfigen Auswahlgremium angehört. Das Deutschlandstipendium ist laut Bundesregierung neben BAföG, bedarfsgerechten Bildungsdarlehen und den Stipendien der Begabtenförderungswerke die vierte stabile Säule der Studienfinanzierung. Es sei damit ein weiterer wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland.

Vordere Reihe v. l. : Miriam Pilz (Landkreis Holzminden), Moritz Papenfuß. Dahinter v. l. : Jennifer Klingbeil, Franziska Rubin.

Sarah Bachmann, Harald Möller (Bilfinger SE).

Prof. Dr. Jan Henrik Oehlmann (HAWK und Bürgerinitiative Pro Hochschule).



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