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Vor allem Diabetiker sollten aktiv sein

Gut zu Fuß: Schuhe sind bewegend

Die Sportschuhe anziehen und auf geht’s: Wer zuckerkrank ist, sollte sich auch im Alter fit halten. Egal, welche körperliche Ertüchtigung bevorzugt wird, jede Aktivität lässt die Muskeln arbeiten, Zucker in den Körperzellen wird verbrannt und der Zuckerspiegel im Blut sinkt. Ob Haus- oder Gartenarbeit, radeln, walken oder schwimmen – die Art der Bewegung ist nicht entscheidend. Empfohlen wird drei bis viermal Sport pro Woche für jeweils mindestens 30 Minuten. Sollte die halbe Stunde am Anfang zu anstrengend sein, sind auch dreimal am Tag zehn Minuten schon gut. Dabei ist es ratsam, dass Diabetiker mit fortgeschrittener Erkrankung jeden Tag ihre Füße auf Schwellungen, Rötungen, Druckstellen, eingewachsene Nagelecken und Verletzungen kontrollieren.

veröffentlicht am 16.03.2012 um 06:00 Uhr

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„Prävention ist das Allerwichtigste“, weiß Dr. Andreas Liebl, Chefarzt des Diabetes- und Stoffwechselzentrums an der Fachklinik Heilbronn. „Wer seinen Füßen täglich Fürsorge angedeihen lässt, auch wenn noch alles in Ordnung ist, der kann auf gesunden Füßen alt werden.“ Alpenkräuter werden bereits seit Jahrhunderten genutzt, um zu heilen und zu pflegen. Mit Sixtumed plus beispielsweise wurde eine spezielle Pflegeserie für Diabetiker entwickelt und wissenschaftlich getestet, die keine Wünsche offenlässt. Der in Apotheken erhältliche Fußbalsam mit Alpenkräutern plus Alantoin, das aus den Wurzeln des Beinwells gewonnen wird, sowie Nachtkerzenöl schützt die Haut vor Reizungen, Rötungen, Wundwerden und beugt dem Austrocknen vor. Die Mikrozirkulation wird gefördert und Hornhaut reduziert. Ätherische Öle von Lavendel, Salbei und verschiedenen Citrusölen verstärken die positive Wirkung.

Diabetes verändert den Alltag dauerhaft. Aber mit einer guten Therapie und einfachen täglichen Maßnahmen lassen sich Folgeschäden vermeiden. Gefragt ist hier aber nicht nur der erfahrene Diabetologe, sondern vor allem auch der Patient selbst, denn er muss alles tun, um zusätzlich schädigende Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und Bluthochdruck zu vermeiden.Bewegung ist ein wichtiger Behandlungsbestandteil bei Typ-2-Diabetes. Als Faustregel gilt: Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel und ist gut gegen Depressionen. In Lauf-, Sport- und Selbsthilfegruppen macht Bewegung mehr Spaß. Zusätzliche Fußgymnastik kann Durchblutungsstörungen der Beine vorbeugen. Damit die Haut weich und geschmeidig bleibt, regelmäßig nach dem Waschen eine spezielle Lotion einmassieren. Beim Podologen werden Diabetikerfüße fachkundig versorgt.

Egal, welche körperliche Ertüchtigung bevorzugt wird, jede Aktivität spült automatisch Zucker in die Körperzellen, die Muskeln beginnen zu arbeiten und der Zuckerspiegel im Blut sinkt. Auf bequemen Schuhen läuft es sich gerade auf langen oder hügeligen Strecken auch besser. Das wissen nicht nur Diabetiker.

Foto: djd/Sixtus



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