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Bouletown-Rats steigen in zweithöchste Liga auf / Premiere als Veranstalter der Stadtmeisterschaft

Gut gemeistert: Ausrichter und Aufsteiger

Hameln. Die Zahl Dreizehn gilt in vielen Kulturen als Unglückszahl. Im Boulesport ist das anders. Hier versuchen Mannschaften, in ihren Begegnungen möglichst schnell 13 Punkte zu erspielen. Da werfen Teams Metallkugeln dicht an eine kleinere Zielkugel, auch Schweinchen genannt – mal rollend, mal im hohen Bogen geschmissen. Für die dem Schweinchen nahe liegenden Kugeln gibt es Punkte. Bis es eben 13 sind und eine Mannschaft das Spiel gewonnen hat.

veröffentlicht am 12.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

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Fragt man die Teilnehmer der diesjährigen Boule-Stadtmeisterschaft, haben sich die Mitglieder des „1. Hamelner Bouleclubs Bouletown-Rats“ wohl mehr als die obligatorischen 13 Punkte verdient. Die Sportler um ihren Vorsitzenden Michael Schaper hatten als Ausrichter der 10. Stadtmeisterschaften Premiere. Wurden die bisherigen neun Meisterschaften von der Stadtsparkasse und der Dewezet veranstaltet, beschränkte sich das Engagement der zwei Unternehmen diesmal auf ein großzügiges Sponsoring. Angefangen von den Einladungsschreiben, der Vorrunden-Gruppenauslosung, der auch im Internet veröffentlichen Tabellenpflege über die Herrichtung der Spielplätze bis hin zum Catering – zu tun hatten die Organisatoren um Ralf Jungmann, Jürgen Reckemeyer und Ingo Schürmann über Monate hinweg reichlich. Dann erst konnten die Boulekugeln wieder durch den Bürgergarten fliegen.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten gebannt die packenden Spiele in den Endrunden. Nicht nur im Endspiel, in dem „Just for Boule“ mit 13:11 gegen den „Grünen Reiter“ knapp gewann, gab es guten Boulesport zu sehen. Auch fair ging es zwischen den Freizeitsportlern zu. Jens Thöner, Uwe Magerkurth sowie Marvin und Dietmar Wöhl vom Team „Les baguettes“ erhielten den Horst-Matuszak-Fairness-Pokal.

Nicht nur neben dem Platz läuft es für den Verein, in dessen Emblem eine Ratte hinter einer Boulekugel hervorlugt, bestens. Der ersten Mannschaft der „Bouletown-Rats“ gelang der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Am letzten Spieltag der Regionalliga 3 gewannen die Hamelner jeweils 4:1 gegen Alfeld und Göttingen und mit 5:0 gegen Altenhagen II. Im nächsten Jahr spielen Marianne Reckemeyer, Geneviève Heinz, Michael Schaper, Ingo Schürmann, Jürgen Reckemeyer, Heinz Kamp, Helmut Heinz und Drago Radonjižc in der Niedersachsenliga. Auch die Damenmannschaft meldet einen Erfolg. Sie konnte sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren.

Vor über 100 Zuschauern besiegte die Mannschaft „Just for Boule“ den „Grünen Reiter“ im Endspiel mit 13:11 und wurde Hamelner Stadtmeister 2013.fn



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